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Deutschland bewirbt sich mit Bonn um Niederlassung von Wettervorhersagezentrum

·Lesedauer: 1 Min.

Die Bundesregierung will die Stadt Bonn ins Standortrennen um die im Zuge des Brexits geplante Niederlassung des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) in der EU schicken. Dies teilte die nordrhein-westfälische Staatskanzlei am Montag in Düsseldorf mit. Abgabetermin für die Bewerbung ist demnach der 30. September.

Das EZMW hat seinen Hauptsitz in Großbritannien und benötigt aufgrund des Brexits eine zusätzliche Niederlassung im EU-Gebiet. Dabei sollen von dem neuen Standort zunächst die Aufgaben ausgeführt werden, die das EZMW im Rahmen des EU-Erdbeobachtungsprogramms "Copernicus" zur Beobachtung und Anpassung an den Klimawandel übernimmt.

Die Bundesregierung plant den Angaben zufolge Investitionen in einen Neubau für das EZMW in Bonn, in dem zunächst bis zu 320 Mitarbeiter Platz fänden. Seine Entscheidung über den künftigen Sitz der Organisation will der EZMW-Rat voraussichtlich im Dezember treffen. Sollte die Entscheidung zugunsten Bonns ausfallen, zögen die ersten Beschäftigten schon im ersten Halbjahr 2021 an einen Interimsstandort in der UN-Stadt am Rhein.

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