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Deutscher Sportartikelmarkt wächst gegen Abwärtstrend in Europa

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München (dapd). Die Freizeitsportler in Deutschland bescheren dem Sportfachhandel steigende Umsätze. Im vergangenen Jahr legten die Erlöse gegen einen negativen Trend in Europa um zwei Prozent auf 7,34 Milliarden Euro zu, wie der Präsident des Verbandes Deutscher Sportfachhandel (VDS), Werner Haizmann, am Dienstag vor der Internationalen Sportartikelmesse Ispo in München sagte. Neben dem Bereich Outdoor, der mehr als ein Fünftel des Umsatzes ausmacht, sind Wintersport und Laufen die Wachstumstreiber.

Obwohl es 2013 keine Großereignisse wie Olympische Spiele oder Fußball-Weltmeisterschaften gibt, rechnet Haizmann auch in diesem Jahr mit einem Plus von zwei Prozent.

Die Umsätze im europäischen Sportfachhandel sind 2012 um bis zu sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefallen. 2011 lagen die Erlöse bei 38,2 Milliarden Euro. In Südeuropa hätten Staatsschuldenkrise und hohe Jugendarbeitslosigkeit sich auch negativ auf den Sportfachhandel ausgewirkt, sagte Haizmann, der auch Präsident der Europäischen Vereinigung der Verbände des Sportfachhandels (FEDAS) ist.

Wegen der Sparmaßnahmen und der schwachen Lohnentwicklung in vielen Ländern Europas rechnet Haizmann auch in diesem Jahr mit einem "sehr gedämpften" Geschäft.

Auf der Sportartikelmesse Ispo vom 3. bis 6. Februar auf dem Münchner Messegelände präsentieren die Hersteller zahlreiche neue Produkte. Dazu gehören Splitboards, das sind Snowboards, die man teilen und so auch als Tourenski nutzen kann, oder eine Kombination aus Mütze, Schal und Handschuh. Die Sportartikelhersteller verwenden außerdem immer leichtere Materialien. So setzen die beiden großen Unternehmen Adidas und Nike (NYSE: NKE - Nachrichten) bei der Herstellung verstärkt auf die Stricktechnologie.

Die Zahl der Aussteller auf der Ispo nimmt im Vergleich zum Vorjahr um rund 140 auf 2.481 zu. Mehr als vier Fünftel davon kommen aus dem Ausland.

dapd

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