Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    17.735,07
    +56,88 (+0,32%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.894,86
    +17,09 (+0,35%)
     
  • Dow Jones 30

    39.036,49
    +40,10 (+0,10%)
     
  • Gold

    2.088,20
    +33,50 (+1,63%)
     
  • EUR/USD

    1,0833
    +0,0026 (+0,24%)
     
  • Bitcoin EUR

    56.752,82
    -664,96 (-1,16%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    80,77
    +2,51 (+3,21%)
     
  • MDAX

    26.120,64
    +295,99 (+1,15%)
     
  • TecDAX

    3.429,24
    +40,91 (+1,21%)
     
  • SDAX

    13.857,04
    +84,65 (+0,61%)
     
  • Nikkei 225

    39.910,82
    +744,63 (+1,90%)
     
  • FTSE 100

    7.682,50
    +52,48 (+0,69%)
     
  • CAC 40

    7.934,17
    +6,74 (+0,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.196,48
    +104,56 (+0,65%)
     

Deutsche Wirtschaft schaut nach Lateinamerika - Fachkräfte im Blick

BERLIN (dpa-AFX) -Die deutsche Wirtschaft will verstärkt Fachkräfte aus Lateinamerika gewinnen. "Ingenieurwesen, IT und Naturwissenschaften machen mehr als 20 Prozent der Hochschulabschlüsse in Brasilien, Chile, Mexiko und Kolumbien aus", heißt es in einem Positionspapier des Lateinamerika-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, das der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. In Deutschland gebe es rund 700 000 offene Stellen in diesen Bereichen. Die Region sei auch wegen ihrer kulturellen Nähe zu Europa interessant, was Fachkräfte betrifft.

Am Montag finden in Berlin die zweiten deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen nach 2015 statt. Dazu reist Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva mit Teilen seines Kabinetts an.

Die Konsultationen sollten aus Sicht der Wirtschaft genutzt werden, um die Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien, Rohstoffen, Digitalisierung und Fachkräften langfristig aufzustellen. Große Chancen für deutsche Unternehmen liegen demnach im Export von Technologien und Maschinen - und für die Länder der Region etwa im Export von Wasserstoff. Chile und Brasilien könnten 2030 grünen Wasserstoff für weniger als 1,50 US-Dollar pro Kilogramm produzieren. Zudem verfüge Lateinamerika über 60 Prozent der Lithiumreserven.