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Deutsche Pharmakonzerne kooperieren mit US-Unternehmen

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Berlin (dapd). Die Pharmakonzerne Bayer und Merck (Other OTC: MKGAY - Nachrichten) setzen bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe auf US-Forschungsunternehmen. Bayer (Mailand: BAY.MI - Nachrichten) und sein Partner Janssen Pharmaceuticals vereinbarten eine klinische Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen Portola, das Gegenmittel für Gerinnungshemmer wie das Bayer-Produkt Xarelto entwickelt. Konkurrent Merck sicherte sich derweil die Rechte an einem möglichen Mittel gegen Multiple Sklerose.

Xarelto ist der größte Hoffnungsträger des Leverkusener Bayer-Konzerns, der dem Mittel Spitzenumsätze von mehr als zwei Milliarden Euro zutraut. Gerinnungshemmer werden etwa zur Behandlung und Vorbeugung von Thrombosen oder zur Prävention von Schlaganfällen eingesetzt. Für Notfallsituationen wird jedoch ein spezifisches Gegenmittel gefordert, an dem auch Portola forscht. Das US-Unternehmen erhält nicht näher genannte Zahlungen sowie Unterstützung in medizinischen und regulatorischen Fragen.

Der Darmstädter Konzern Merck gab derweil eine Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen Opexa Therapeutics bekannt, das derzeit das Medikament Tcelna in einer klinischen Studie prüft. Tcelna ist ein mögliches Mittel gegen Multiple Sklerose. Opexa erhält dafür zunächst fünf Millionen Dollar. Insgesamt hofft das US-Unternehmen bei einem Erfolg des Medikaments auf 225 Millionen Dollar.

dapd

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