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Deutsche Möbelexporte sinken in der Corona-Krise

·Lesedauer: 1 Min.

BAD HONNEF (dpa-AFX) - Die deutschen Möbelexporte sind wegen der Corona-Pandemie deutlich zurückgegangen. "Während sich die Inlandsnachfrage nach der Wiederöffnung des Möbelhandels im Frühling erfreulich entwickelte, machten sich im Außenhandel die Lockdown-Maßnahmen in verschiedenen Ländern, die internationalen Reisebeschränkungen und die negativen Auswirkungen des Brexits bemerkbar", berichtete der Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie, Jan Kurth, am Donnerstag. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die deutschen Möbelexporte in den ersten neun Monaten des Jahres um 7,3 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.

Dabei verzeichnete die deutsche Küchenmöbelindustrie mit einem Minus von 2,2 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro noch den moderatesten Rückgang bei den Exporten. Bei den Produzenten von Polstermöbeln lagen die Exportumsätze mit 489 Millionen Euro um knapp 7 Prozent unter dem Vorjahr. Bei Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln gingen die Umsätze um 6,8 Prozent zurück.

Starke Einbußen erlitt die deutsche Möbelindustrie vor allem in Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Spanien und Polen. Dagegen legten die Ausfuhren in die Schweiz und nach China zu.

Doch der Verband sieht Licht am Ende des Tunnels. Dank der Fortschritte bei Impfstoffen sei Branche zuversichtlich, mittelfristig wieder auf einen Wachstumskurs im Export zurückkehren zu können, sagte Kurth.