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Deutsche Industrie setzt für Wachstum vor allem auf den Export

Berlin (dapd). Die deutsche Industrie rechnet für das laufende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent. "Die Eins vor dem Komma werden wir wohl nicht erreichen", sagte der neue Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, am Dienstag in Berlin.

Nach einem schwachen Winter habe das Jahr "das Zeug, ab dem zweiten Quartal immer besser zu werden" und am Ende in etwa das Niveau von 2012 zu erreichen, fügte Grillo hinzu.

Dabei setze die Industrie vor allem auf den Export außerhalb Europas. Rückläufige Ausfuhren in die Eurozone könnten etwa von den Geschäften mit den USA und China mehr als ausgeglichen werden, sagte der neue BDI-Präsident. Dafür brauche es aber weiterer Reformen in der Schuldenkrise und vor allem konkurrenzfähiger Rahmenbedingungen hierzulande, etwa bei den Energiepreisen.

Grillo übernimmt am Dienstagabend in Berlin offiziell das Amt des BDI-Präsidenten von Hans-Peter Keitel.

dapd