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Deutsche Industrie fordert schnellen Umbau zu nachhaltigem Güterverkehr

·Lesedauer: 1 Min.
Deutsche Industrie fordert schnellen Umbau des Güterverkehrs

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sich für einen schnellen Umbau des Güterverkehrs in Deutschland ausgesprochen. Ein klimafreundlicher und effizienter Verkehrssektor sei eine "Mammutaufgabe für die nächste Bundesregierung", erklärte der stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch am Montag; nötig sei ein "umgehender" Aufbau der Infrastruktur für elektrisch betriebene Lastwagen und "massive öffentliche Investitionen" in den Güterverkehr auf der Schiene und auf dem Seeweg.

Um den Standort wettbewerbsfähig zu halten, müsse die Politik im Güterverkehr und in der Logistik zudem so bald wie möglich alle vorhandenen Hebel für mehr Effizienz nutzen, erklärte Lösch zudem. Ein leistungsfähiger und effizienter Güterverkehr sei Voraussetzung für die Umsetzung der Klimaziele und unverzichtbar für Deutschland als Wirtschaftsstandort.

Der BDI warnte vor einem Mangel an grünem Wasserstoff. Der Verband forderte eine politische Zusage, dass der Kraftstoff in ausreichendem Maß und zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar sein werde. Dafür seien sowohl die Produktion in Deutschland als auch Importe notwendig.

Auch das Deutsche Verkehrsforum (DVF) forderte am Montag mehr Investitionen im Verkehrsbereich, insbesondere in der Digitalisierung. "Die Digitalwende im Mobilitätssektor in Deutschland muss an Dynamik gewinnen", erklärte die Vorsitzende des DVF-Lenkungskreises Digitale Vernetzung, Agnes Heftberger.

Bereits vorhandene technische Lösungen müssten konsequent und in großem Stil umgesetzt und ein moderner Rechtsrahmen geschaffen werden. "Wir brauchen nach den unzähligen Versuchs- und Pilotprojekten endlich eine Umsetzungskultur", erklärte Heftberger. Das DVF forderte deshalb einen Digitalpakt für den Verkehr, an dem Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft und von Bund, Ländern und Kommunen beteiligt werden sollten.

fho/ilo

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