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Neue Daten zu Coronavirus-Mutationen; Teile Pekings abgeriegelt

David Verbeek
·Lesedauer: 3 Min.

(Bloomberg) -- Neue Erkenntnisse zu Mutanten, Biden will WHO-Beziehung kitten, Teil-Lockdown in Peking: Der Corona-Überblick.

Neue Studienergebnisse haben bestätigt, dass der Impfstoff von BioNTech und Pfizer wahrscheinlich gegen die in Großbritannien erstmals aufgetretene Coronavirus-Mutation wirkt. Die am Mittwoch veröffentlichten Daten zeigen, wie zuvor Forschungen an der Universität Texas, dass Antikörper im Blut von geimpften Personen ein im Labor erzeugtes mutiertes Virus neutralisieren können.

Derweil wecken Forschungen aus Südafrika Sorgen in Bezug auf die dort entdeckte Variante des Virus. Bei der Hälfte der Blutproben von zuvor infizierten Personen fand keine Neutralisierung der Mutation statt, was darauf hindeutet, dass diese Personen nicht mehr vor Neuansteckung geschützt sind. Bei der anderen Hälfte wurden verringerte Antikörperniveaus festgestellt.

Deutschland hat nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Mittwochmorgen für die zurückliegenden 24 Stunden mit 1.734 die höchste Zahl an Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie gemeldet. Die Zahl der Neuinfektionen lag bei 12.233.

Am Vorabend hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs auf eine Verlängerung des bestehenden Lockdowns bis zum 14. Februar und eine Verschärfung bestimmter Maßnahmen geeinigt und auch die Möglichkeit von Grenzkontrollen in den Raum gestellt. ”Wenn Länder ganz andere Wege gehen sollten, was ich im Augenblick nicht sehe, aber das kann auch sein, dann muss man auch bis zum Äußersten bereit sein und sagen: Dann müssen wir auch wieder Grenzkontrollen einführen”, sagte Merkel am Dienstagabend.

In den USA, dem Land mit der höchsten absoluten Todesfallzahl, stieg der Wert auf über 400.000. Eine der ersten Amtshandlungen von Joe Biden als Präsident ist der Wiederbeitritt zur Weltgesundheitsorganisation. Biden plant, den prominenten Immunologen Anthony Fauci als Leiter einer Delegation zu einem WHO-Treffen diese Woche zu entsenden. Die neue Regierung plant nach Angaben des designierten US-Außenministers Antony Blinken auch einen Beitritt zur Covax-Impfinitiative der WHO, die eine weltweit gerechte Impfstoffverteilung anstrebt. Der scheidende US-Präsident Donald Trump hatte dies abgelehnt.

China hat über Peking einen Teil-Lockdown verhängt. Die Maßnahme betrifft 1,7 Millionen Menschen und soll verhindern, dass ein Covid-19-Ausbruch im Norden des Landes auf die Hauptstadt übergreift. Der Distrikt Daxing, wo sich auch der neue Flughafen befindet, wurde nach dem Auftreten von sechs Infektionen abgeriegelt. Seit Anfang Januar meldete China landesweit mehr als tausend Neuinfektionen, vor allem in den nördlichen Provinzen.

Seit Beginn der Pandemie wurde das Virus in der Bundesrepublik bei insgesamt 2.071.615 Personen nachgewiesen. Die Gesamtzahl der Todesfälle lag bei 48.997.

Laut Robert Koch Institut am Vorabend lag die Reproduktionszahl, der sogenannte 4-Tage-R-Wert, bei 0,87, gegenüber 1,01 am Vortag. Das R-Maß gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt; die Zahl sollte unter 1,0 liegen, um eine exponentielle Ausbreitung zu verhindern, die das Gesundheitssystem überfordern könnte.

(Ergänzt um Virusmutationen im 2. und 3., US-WHO-Beziehung im 6. Absatz)

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