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BioNTech hofft auf Impfung im Dezember; Madrid wird abgeriegelt

David Verbeek
·Lesedauer: 3 Min.

(Bloomberg) -- BioNTech und Pfizer machen Tempo, EU tütet Impfstoffpreise ein, Madrid macht dicht, und Portugal bangt: der Corona-Überblick.

Die Mainzer BioNTech und ihr amerikanischer Partner Pfizer wollen am heutigen Freitag bei der US-Behörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Coronaimpfstoff beantragen. Damit sei es möglich, dass Hochrisikopersonen in den USA bereits ab Mitte oder Ende Dezember geimpft werden können, so die Unternehmen. Pfizer und BioNtech hatten am Mittwoch mitgeteilt, dass das Mittel eine Wirksamkeit von 95% habe.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat signalisiert, dass die Impfstoffe von Pfizer/BioNtech und der US-Firma Moderna noch vor Weihnachten eine bedingte Marktzulassung in Europa erhalten könnten. Sie hoffe, dass die EU-Kommission einen Impfstoff-Zuliefervertrag mit Moderna schließen werde. Es wäre die sechste solche Vereinbarung mit Pharmaunternehmen. Die Kommission spreche auch mit dem US-Impfstoffspezialisten Novavax, erklärte von der Leyen.

Die Europäische Union hat einem Reuters-Bericht zufolge mit den Herstellern Kaufpreise für Hunderte Millionen Corona-Impfstoffdosen vereinbart. Wie die Nachrichtenagentur unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten EU-Vertreter berichtet, werden für den Impfstoff, den der US-Konzern Pfizer gemeinsam mit der Mainzer BioNTech entwickelt, 15,50 Euro je Dosis fällig. Mit der Tübinger CureVac sei ein Dosenpreis von EU10 für deren Impfstoffkandidaten vereinbart worden, hieß es.

Roche macht Fortschritte bei ihrer Antikörperbehandlung gegen Covid-19. Die Zulassung des Mittels, das der Schweizer Pharmakonzern gemeinsam mit der US-Biotechfirma Regeneron entwickelt, sei beantragt und könnte sehr bald erteilt werden, sagte Roche-Chef Severin Schwan in Bloomberg TV. Erste Lieferungen könnten im ersten Quartal nächsten Jahres erfolgen, erklärte der Manager.

Um die Infektionsdynamik in den Griff zu bekommen, schließt die Madrider Regionalregierung die Hauptstadtregion ab dem 4. Dezember für zehn Tage. Damit solle das Verkehrsvolumen um die Feiertage am 7. und 8. Dezember verringert werden, hieß es.

Portugal wird wird die bestehenden Beschränkungen wahrscheinlich auf weitere Regionen ausweiten. Das sagte Innenminister Eduardo Cabrita am Freitag. Das Land werde in den nächsten Tagen “extrem hohe Niveaus” von bestätigten Neuinfektionen registrieren, erklärte Cabrita in einer Rede im Parlament.

Deutschland hat nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Freitagmorgen in den zurückliegenden 24 Stunden 24.041 Corona-Neuinfektionen und 272 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurde das Virus in der Bundesrepublik damit bei insgesamt 891.525 Personen festgestellt. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg auf 13.662.

Laut Robert Koch Institut am Vorabend lag die Reproduktionszahl, der sogenannte 4-Tage-R-Wert bei 0,88, wie am Vortag. Das R-Maß gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt; die Zahl sollte unter 1,0 liegen, um eine exponentielle Ausbreitung zu verhindern, die das Gesundheitssystem überfordern könnte.

(Ergänzt BioNTech/Pfizer Zulassungsantrag, Madrid, Portugal)

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