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Johnson rät zu äußerster Vorsicht, Merkel warnt vor Januar

David Verbeek
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Steigende Totenzahlen, Merkel setzt auf Herdenimmunität, Johnson will mit Vernunft feiern: der Corona-Überblick.

Der verschärfte Lockdown in Deutschland, der am heutigen Mittwoch beginnt und nach bisheriger Planung bis zum 10. Januar gelten soll, könnte länger dauern. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gegenüber Mitgliedern der Unionsfraktion geäußert, dass dem Land im kommenden Monat ein neuer Höchststand bei den Infektionszahlen bevorstehe und dass die kommenden beiden Monate besonders hart werden dürften. Das berichtete ein Teilnehmer an der virtuellen Konferenz vom Dienstag. Die Sieben-Tage-Inzidenz nähere sich Merkel zufolge der Marke von 200 Fällen pro 100.000 Einwohner und damit dem Vierfachen des Wertes, den die Regierung für kontrollierbar halte.

Ein Ende der Pandemie machte Merkel von der Immunisierung von mehr als 60% der Bevölkerung abhängig. Deutschland strebe eine sogenannte Herdenimmunität an, was bedeute, dass die Mehrheit immun gegen die Seuche sei, sagte die Bundeskanzlerin vor dem Bundestag.

Deutschland hat nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Mittwochmorgen für die zurückliegenden 24 Stunden 21.456 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 910 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Die Zahl der neuen Todesfälle ist die höchste seit Beginn der Pandemie.

Boris Johnson hat seine Bevölkerung zu äußerster Vorsicht während der Weihnachtsfeiertage aufgerufen. “Wir können mit Vernunft feiern, aber wir müssen extrem vorsichtig bei unserem Verhalten sein”, sagte der britische Premierminister vor Abgeordneten. Dennoch hält er an der geplanten Lockerung der Pandemie-Beschränkungen für England über die Feiertage fest - trotz wachsenden Drucks, darauf zu verzichten. In der Zeit zwischen dem 23. und dem 27. Dezember sei weiterhin geplant, Treffen von Menschen aus maximal drei verschiedenen Haushalten zu gestatten, verlautete aus informierten Kreisen. Zuletzt waren die Infektionszahlen deutlich angestiegen, insbesondere in London und Südostengland.

Seit Beginn der Pandemie wurde das Virus in der Bundesrepublik bei insgesamt 1.378.717 Personen festgestellt. Die Gesamtzahl der Todesfälle lag bei 23.544.

Laut Robert Koch Institut am Vorabend lag die Reproduktionszahl, der sogenannte 4-Tage-R-Wert bei 0,95, nach 1,12 am Vortag. Das R-Maß gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt; die Zahl sollte unter 1,0 liegen, um eine exponentielle Ausbreitung zu verhindern, die das Gesundheitssystem überfordern könnte.

(Ergänzt um Herdenimmunität im 3. Absatz, weitere Johnson-Äußerungen im 5. Absatz)

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©2020 Bloomberg L.P.