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Deutsche Bank entscheidet noch über Nahrungsmittelspekulationen

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Berlin (dapd). Die neue Führungsspitze der Deutschen Bank (Xetra: 514000 - Nachrichten) hat noch nicht entschieden, ob sie aus dem Markt der Nahrungsmittelspekulationen aussteigt. "Wir lassen uns hier nicht in eine Ecke treiben", sagte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Fitschen der Zeitung "Welt am Sonntag". Die Deutsche Bank sei nicht verantwortlich für den Hunger auf der Welt. Die Preise an den Getreide-, Mais- und Reismärkten würden vor allem von Naturkatastrophen getrieben.

Fitschens Vorgänger Josef Ackermann hatte im Oktober des vergangenen Jahres angekündigt, den Ausstieg aus diesem Geschäft zu prüfen. "Diese Sache ist noch nicht entschieden", sagte Fitschen jetzt. Die Bank prüfe dies sehr genau. "Wenn wir das Umfeld an den Lebensmittelmärkten positiv verändern können, werden wir das selbstverständlich tun."

Fitschen sagte: "Wir wollen zurück in die Mitte der Gesellschaft." Dazu gehöre auch, notfalls auf bestimmte Geschäfte zu verzichten, wenn die Gefahr bestehe, dass eine Transaktion die Bank irgendwann in einem schlechten Licht erscheinen lasse. Die Deutsche Bank müsse die richtige Mischung aus Gewinnstreben und gesellschaftlicher Verantwortung finden.

Das Blatt schrieb, der Vorstand wolle den 150 Topmanagern ihre erfolgsabhängige Vergütung künftig nicht in Raten innerhalb von drei Jahren auszahlen, sondern in einem Schlag erst nach fünf Jahren. "Wenn es Kollegen gibt, die das partout nicht wollen, dann müssen wir sie ziehen lassen", sagte Fitschen.

dapd

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