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Deutsche Anleihen: Zehnjahresrendite steigt erstmals seit 2015 über ein Prozent

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen ist am Dienstag erstmals seit Mitte 2015 kurzzeitig über ein Prozent gestiegen. In der Spitze kletterte sie bis auf 1,01 Prozent. Zuletzt fiel sie allerdings ein wenig zurück und lag bei 0,96 Prozent. Die Kurse gaben etwas nach. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> fiel um 0,04 Prozent auf 153,31 Punkte.

Zinsauftrieb kommt seit einiger Zeit aus den USA, wo von der Notenbank Fed in diesem Jahr zügige und deutliche Zinsanhebungen erwartet werden. In Washington beginnt am Dienstag die Zinssitzung der Fed. Zwecks Bekämpfung der hohen Inflation wird ein großer Schritt um 0,5 Prozentpunkte erwartet. Ihre Entscheidungen wird die Federal Reserve am Mittwochabend bekannt geben. Die zehnjährige US-Rendite war bereits am Montag über die Marke von drei Prozent gestiegen.

Aber auch auf die Europäische Zentralbank (EZB) wächst der Druck, die Zinsen zu erhöhen. Schließlich hält auch in der Eurozone der hohe Preisdruck an, wie Daten vom Dienstag erneut zeigten: So sind die Erzeugerpreise im März erneut mit einem Rekordtempo gestiegen. Sie legten um 36,8 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat zu. Dies ist noch mehr als Volkswirte erwartet hatten. Die Entwicklung der Erzeugerpreise schlägt in der Regel teilweise und mit Verzögerung auf die Verbraucherpreise durch, an denen die EZB ihre Geldpolitik ausrichtet.

Spürbare Kursverluste verzeichneten australische Staatsanleihen. Auslöser war eine Zinsanhebung der Notenbank Australiens, die deutlicher ausfiel als von Marktteilnehmern erwartet. Die Zentralbank begründete ihre erste Anhebung in der Corona-Pandemie mit der hohen Inflation und stellte weitere Zinsstraffungen in Aussicht.

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