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Deutsche Anleihen: Wenig Bewegung vor Verbraucherpreisen der Eurozone

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Kurse deutscher Bundesanleihen haben sich am Mittwoch nur wenig bewegt. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 stieg am Morgen um 0,04 Prozent auf 132,44 Punkte. Der Terminkontrakt konnte damit die Verluste des Vortags kaum wettmachen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen betrug 2,38 Prozent.

Die Anleger erwarten wichtige Daten aus der Eurozone. Auf dem Programm stehen die Verbraucherpreise für März, die am späten Vormittag veröffentlicht werden. Diese Konjunkturdaten beeinflussen die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die den Leitzins der Eurozone festlegt.

Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) kommentierten die erwarteten Inflationsdaten der Europäischen Währungsunion: "Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien haben die vorläufigen Preiszahlen bereits bekannt gegeben. Sie lassen darauf schließen, dass sich der disinflationäre Trend fortsetzt. Eine Überraschung auf der Oberseite zeichnet sich nicht ab." Den Helaba-Experten zufolge dürften die Zahlen nicht gegen eine erste Zinssenkung der EZB im Juni sprechen.

Daten des Vortags hatten die Inflation in Deutschland weiterhin auf dem Rückzug gezeigt. Der nach europäischen Standards erhobene Verbraucherpreisindex HVPI stieg im März im Jahresvergleich um 2,3 Prozent. Im Vormonat hatte die Rate noch bei 2,7 Prozent gelegen. Damit nähert sie sich weiter dem Inflationsziel der EZB von zwei Prozent an.