Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.234,16
    +31,48 (+0,21%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.978,84
    +1,01 (+0,03%)
     
  • Dow Jones 30

    33.800,60
    +297,03 (+0,89%)
     
  • Gold

    1.744,10
    -14,10 (-0,80%)
     
  • EUR/USD

    1,1905
    -0,0016 (-0,13%)
     
  • BTC-EUR

    50.195,49
    -987,42 (-1,93%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.235,89
    +8,34 (+0,68%)
     
  • Öl (Brent)

    59,34
    -0,26 (-0,44%)
     
  • MDAX

    32.737,55
    +105,52 (+0,32%)
     
  • TecDAX

    3.483,12
    +7,67 (+0,22%)
     
  • SDAX

    15.707,53
    -12,00 (-0,08%)
     
  • Nikkei 225

    29.768,06
    +59,08 (+0,20%)
     
  • FTSE 100

    6.915,75
    -26,47 (-0,38%)
     
  • CAC 40

    6.169,41
    +3,69 (+0,06%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.900,19
    +70,88 (+0,51%)
     

Deutsche Anleihen mit weiteren Kursgewinnen

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der jüngste Zinsanstieg am deutschen Anleihemarkt befindet sich weiter im Pausenmodus. Am Dienstag gingen die Renditen erneut leicht zurück, die Kurse legten leicht zu. Der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> stieg zu Handelsbeginn um 0,03 Prozent auf 174,76 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe betrug minus 0,34 Prozent.

In den vergangenen Wochen war es zu einem deutlichen Zinsanstieg gekommen. Hintergrund sind steigende Wachstums- und Inflationserwartungen in den USA wegen des erwarteten Konjunkturprogramms in Billionenhöhe. Auch dort ist die Zinsbewegung in den vergangenen Tagen ins Stocken geraten.

Der Ausverkauf am Anleihemarkt reguliere sich selbst, heißt es in einem Kommentar des Analysehauses Oxford Economics. So hat der Zinsanstieg die Aktienmarktstimmung eingetrübt und Anleger vermehrt in sichere Anlagen wie Bundeswertpapiere gelockt. Dies hat den Renditeanstieg quasi "automatisch" gebremst.

Einzelhandelsdaten aus Deutschland enttäuschten am Dienstagmorgen die Erwartungen und verstärkten den Zustrom in Bundesanleihen. Im Januar gingen die Erlöse der Branche coronabedingt stark zurück. Im Tagesverlauf werden Arbeitsmarktdaten aus Deutschland und Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone erwartet.