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Deutsche Anleihen starten mit Verlusten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen sind am Mittwoch mit Kursverlusten in den Handel gegangen. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> fiel am Morgen um 0,24 Prozent auf 155,11 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen betrug 0,82 Prozent. In der vergangenen Woche war sie mit 0,97 Prozent auf den höchsten Stand seit Mitte 2015 gestiegen.

Für Zinsauftrieb an den Kapitalmärkten sorgt seit einiger Zeit die Erwartung einer wesentlich strafferen Geldpolitik in den USA. Aufgrund der hohen Inflation werden in diesem Jahr zahlreiche Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed erwartet. Außerdem dürfte die Fed ihre durch Wertpapierkäufe auf knapp neun Billionen Dollar aufgeblähte Bilanz bald abschmelzen.

Konjunkturdaten werden zur Wochenmitte nur wenige erwartet. Von Interesse dürften Indikatoren zur Verbraucherstimmung aus Deutschland und Frankreich sein. In Deutschland ist die Konsumstimmung aufgrund des Ukraine-Kriegs nach GfK-Daten vom Morgen auf ein Rekordtief gefallen. Von den großen Notenbanken wollen sich unter anderem EZB-Präsidentin Christine Lagarde und EZB-Chefökonom Philip Lane zu Wort melden.

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