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Deutsche Anleihen starten mit Gewinnen in die Woche

FRANKFURT (dpa-AFX) -Deutsche Bundesanleihen sind am Montag mit Kursgewinnen in die Handelswoche gegangen. Bis zum Mittag stieg der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 um 0,47 Prozent auf 134,94 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel im Gegenzug auf 2,24 Prozent.

Händler erklärten die sinkenden Kapitalmarktzinsen mit Äußerungen von Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau. Er hatte am Wochenende in einem Zeitungsinterview die Absicht der Europäischen Zentralbank (EZB) bekräftigt, in diesem Jahr mit Zinssenkungen zu beginnen. Zudem sagte der Franzose, dass auf den kommenden Sitzungen des EZB-Rats alles offen sei. An den Märkten wird gegenwärtig von einer ersten Zinslockerung bereits im April ausgegangen. Fachleute halten den Zeitpunkt überwiegend für verfrüht.

EZB-Vizepräsident Luis de Guindos bestätigte am Montag die Haltung des Rats, wonach die Wende hin zu sinkenden Leitzinsen von der konjunkturellen Lage und nicht von Kalenderdaten abhänge. Der slowakische Notenbankchef Peter Kazimir wurde etwas konkreter. Er sieht eine erste Zinssenkung eher im Juni als im April. Er relativierte aber zugleich, dass der genaue Zeitpunkt eines ersten Zinsschritts zweitrangig für dessen Wirkung sei.

Nach einem datenseitig ruhigen Wochenauftakt stehen in der laufenden Woche zahlreiche wichtige Ereignisse auf dem Programm. In der Eurozone werden Wachstumsdaten für das Schlussquartal 2023 und neue Inflationsdaten erwartet. Beides ist für den künftigen Kurs der EZB mit ausschlaggebend.

In den USA werden nicht nur stark beachtete Wirtschaftsdaten wie der monatliche Arbeitsmarktbericht der Regierung und der ISM-Index veröffentlicht. Zudem trifft die US-Zentralbank Federal Reserve ihre Zinsentscheidung. In Großbritannien entscheidet die Bank of England über ihre geldpolitische Ausrichtung.