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Deutsche Anleihen stagnieren - Rendite in Italien auf Rekordtief

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben sich am Dienstag unter dem Strich nur wenig von der Stelle bewegt. Anfängliche Kursgewinne konnten nicht gehalten werden. Der Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> lag am Nachmittag bei 176,04 Punkten und damit geringfügig niedriger als am Vortag. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe betrug minus 0,44 Prozent.

Die Zehnjahresrendite hat sich zuletzt etwas von ihrem höchsten Niveau seit knapp einem halben Jahr entfernt. Ausgelöst des jüngsten Zinsanstiegs waren vor allem steigende Inflationserwartungen an den Märkten. Dazu tragen zum einen die erwartete konjunkturelle Belebung infolge von Corona-Impfungen bei. Zum anderen wird dem geplanten billionenschweren Konjunkturpaket der US-Regierung Inflationspotenzial zugesprochen.

Die großen Hoffnungen auf eine Regierung unter Mario Draghi hat für weiteren Auftrieb italienischer Staatsanleihen gesorgt. Am Dienstagvormittag fiel der Zins für zehnjährige Papiere mit knapp 0,5 Prozent auf ein Rekordtief. Ausschlaggebend sind die hohen Erwartungen, die mit einer Regierung unter Führung des ehemaligen EZB-Präsidenten verbunden werden. Die Voraussetzungen, dass Draghi eine vom Parlament gestützte Expertenregierung aufstellen kann, gelten mittlerweile als gut.

Konjunkturdaten bewegten die Märkte nicht nennenswert. Der deutsche Außenhandel hat nach Daten des Statistischen Bundesamts zum Jahresende hin stagniert, im Gesamtjahr 2020 jedoch einen zu erwartenden Corona-Einbruch erlebt. Die italienische Industrie fuhr ihre Produktion im Dezember nach Zahlen vom Dienstag etwas zurück.

Aus den Reihen der Europäischen Zentralbank (EZB) äußert sich im Tagesverlauf Chefvolkswirt Philip Lane. In den USA treten ebenfalls einige Notenbanker an die Öffentlichkeit. Ansonsten stehen dort keine Termine mit absehbarer Marktrelevanz auf dem Plan.