Deutsche Märkte öffnen in 26 Minuten
  • Nikkei 225

    29.255,55
    +40,03 (+0,14%)
     
  • Dow Jones 30

    35.457,31
    +198,70 (+0,56%)
     
  • BTC-EUR

    54.782,44
    +854,55 (+1,58%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.476,74
    +13,38 (+0,91%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.129,09
    +107,28 (+0,71%)
     
  • S&P 500

    4.519,63
    +33,17 (+0,74%)
     

Deutsche Anleihen: Rendite auf Zweimonatshoch

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen sind am Freitag mit weiteren Kursverlusten in den Handel gegangen. Am Morgen fiel der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> um 0,11 Prozent auf 170,45 Punkte. Im Gegenzug stieg die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen auf minus 0,24 Prozent. Das ist der höchste Stand seit gut zwei Monaten.

Für Zinsauftrieb sorgen die Bestrebungen großer Notenbanken, sich etwas von ihrer extrem lockeren Geldpolitik zu verabschieden. Die US-Notenbank Fed will bald damit beginnen, ihre milliardenschweren Wertpapierkäufe zurückzuführen. Die Bank of England ließ die Neigung zu einer ersten geldpolitischen Straffung erkennen. Einen Schritt weiter ist die norwegische Zentralbank, die am Donnerstag ihren Leitzins erstmals seit Pandemiebeginn anhob. "Der Zug zur globalen geldpolitischen Wende setzt sich so langsam in Bewegung", kommentierte die Dekabank.

Vor dem Wochenende steht mit dem Ifo-Geschäftsklima der wichtigste Frühindikator für die deutsche Wirtschaft auf dem Programm. Es wird mit einer leichten Eintrübung der Unternehmensstimmung gerechnet. Daneben melden sich zahlreiche Notenbanker zu Wort, darunter der Vorsitzende der US-Zentralbank Fed, Jerome Powell, und der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Philip Lane.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.