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Deutsche Anleihen: Rendite fällt auf einmonatigen Tiefstand

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Donnerstag ihre Kursgewinne der vergangenen Tage ausgeweitet. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> stieg bis zum Abend um 0,14 Prozent auf 172,58 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel auf minus 0,39 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit gut einem Monat. Der Zinsanstieg an den Kapitalmärkten wurde zuletzt ausgebremst.

Als sicher bewertete Anlagen profitierten von der schwankungsanfälligen und zeitweise trüben Stimmung an den Aktienmärkten. Ansonsten fielen die Marktimpulse eher gering aus. Geld- und Kreditdaten der Europäischen Zentralbank (EZB) bestätigten den Trend eines kräftigen Geldmengenwachstums als Folge der EZB-Krisenpolitik. US-Konjunkturdaten überraschten positiv, belasteten am Anleihemarkt aber kaum.

In den Wochen zuvor war es dagegen zu deutlichen Kursverlusten an den Anleihemärkten gekommen. Auslöser waren steigende Wachstums- und Inflationserwartungen in den USA. Diese Entwicklung hat sich zuletzt etwas abgeschwächt. Dafür sorgen auch zunehmende Corona-Neuinfektionen in Europa und großen Schwellenländern wie Indien, die eine Lockerung von Corona-Beschränkungen erschweren und die erwartete Konjunkturerholung hinauszögern.