Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    12.645,75
    +102,69 (+0,82%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.198,86
    +27,45 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    28.335,57
    -28,09 (-0,10%)
     
  • Gold

    1.903,40
    -1,20 (-0,06%)
     
  • EUR/USD

    1,1868
    +0,0042 (+0,36%)
     
  • BTC-EUR

    11.070,63
    +16,01 (+0,14%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,05
    -1,40 (-0,54%)
     
  • Öl (Brent)

    39,78
    -0,86 (-2,12%)
     
  • MDAX

    27.279,59
    +90,42 (+0,33%)
     
  • TecDAX

    3.028,89
    -23,22 (-0,76%)
     
  • SDAX

    12.372,64
    -5,62 (-0,05%)
     
  • Nikkei 225

    23.516,59
    +42,32 (+0,18%)
     
  • FTSE 100

    5.860,28
    +74,63 (+1,29%)
     
  • CAC 40

    4.909,64
    +58,26 (+1,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.548,28
    +42,28 (+0,37%)
     

Deutsche Anleihen: Merkliche Kursverluste

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutsche Bundesanleihen sind am Mittwoch nach Vortagesgewinnen unter Druck geraten. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> sank bis zum Nachmittag um 0,26 Prozent auf 174,09 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf minus 0,50 Prozent. In fast allen Ländern der Eurozone stiegen die Renditen.

Am Montag hatte das Ende der Verhandlungen über ein Konjunkturpaket die Anleihen noch gestützt. US-Präsident Donald Trump wies die Regierung und seine Republikanische Partei an, bis nach der Wahl nicht mehr mit den Demokraten über ein weiteres Corona-Konjunkturpaket zu verhandeln. Dafür versprach Trump, dass es sofort nach seinem Wahlsieg ein großes Konjunkturpaket geben werde. Am Mittwoch setzte sich an den Finanzmärkten daher wieder mehr Zuversicht durch. Dies belastete die als sicher geltenden Anleihen.

Die unerwartet schwachen Produktionszahlen der deutschen Industrie im August belasteten die Kurse nicht. Hier war es zu einem leichten Rückgang gekommen. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet.

Commerzbank-Analyst Ralph Solveen zufolge dürfte die Erholung jedoch bereits im September wieder angelaufen sein. Die Abkühlung im August sei nicht überraschend, da andere Indikatoren auf einen Durchhänger im August hingedeutet hätten. Grund dafür sei die recht späte Lage der Werksferien gewesen, die die Produktion belastet habe.

Die US-Notenbank wird am Abend ihr Protokoll zur jüngsten Sitzung veröffentlichen. Beobachter erwarten keine großen Überraschungen. Vertreter der Fed haben zuletzt klar gemacht, dass sie vor allem die Politik am Zug sehen. Zuletzt gab es keine Hinweise auf weitere Schritte der Notenbank.