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Deutsche Anleihen: Leichte Verluste vor EZB-Entscheid

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Donnerstag bis zum Mittag leichte Verluste verzeichnet. Händler erklärten die Entwicklung vor allem mit der guten Finanzmarktstimmung, die als sicher empfundene Anlagen belastet habe. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> fiel um 0,08 Prozent auf 177,29 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe betrug minus 0,52 Prozent.

Der Vormittagshandel verlief überwiegend ruhig. Für Auftrieb an den Aktienmärkten und Belastung am Anleihemarkt sorgten vor allem Erwartungen an die neue US-Regierung unter Präsident Joe Biden. Unter anderem will Biden die US-Wirtschaft mit einem billionenschweren Konjunkturpaket in der Corona-Krise stützen. Das lässt schon seit einiger Zeit die Renditen am US-Anleihemarkt steigen. Die Bewegung war zuletzt aber ins Stocken geraten.

Am Nachmittag entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) über ihre geldpolitische Ausrichtung. Wesentliche Neuerungen werden nicht erwartet. Ende vergangenen Jahres hatte die Notenbank ihre Geldpolitik erneut stark gelockert, um der Corona-Pandemie und den wirtschaftlichen Folgen etwas entgegenzusetzen. Bereits am Morgen hatte die japanische Zentralbank ihre Geldpolitik unverändert locker belassen.

An Konjunkturdaten werden in den USA am Nachmittag neben den wöchentlichen Daten vom Arbeitsmarkt Zahlen vom Immobilienmarkt erwartet. Zudem wird mit dem Philly-Fed-Index ein Stimmungsindikator aus der Industrie veröffentlicht.