Deutsche Märkte öffnen in 5 Stunden 37 Minuten
  • Nikkei 225

    26.664,99
    +20,28 (+0,08%)
     
  • Dow Jones 30

    29.910,37
    +37,87 (+0,13%)
     
  • BTC-EUR

    15.406,78
    +76,86 (+0,50%)
     
  • CMC Crypto 200

    364,12
    -6,40 (-1,73%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.205,85
    +350,85 (+2,96%)
     
  • S&P 500

    3.638,35
    +8,70 (+0,24%)
     

Deutsche Anleihen: Leichte Kursverluste

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Freitag leicht gefallen. Bis zum Mittag sank der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> um 0,03 Prozent auf 176,35 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei minus 0,64 Prozent.

Die Kursbewegungen hielten sich in engen Grenzen. Bei der Präsidentenwahl in den USA ist Joe Biden dem Weißen Haus ein weiteres Stück näher gekommen. Der demokratische Herausforderer von Amtsinhaber Donald Trump übernahm am Freitag auch bei der Auszählung im besonders hart umkämpften Bundesstaat Georgia die Führung. US-Präsident Donald Trump machte jedoch deutlich, dass er sich mit einer Niederlage nicht abfinden will.

Die deutsche Industrie hat sich im September mit einer erneuten Produktionssteigerung weiter vom Corona-Einbruch erholt. Der Anstieg der Produktion fiel zwar weniger stark als erwartet aus. Die Industrie präsentiert sich jedoch wesentlich robuster als der Dienstleistungssektor, der besonders unter den wirtschaftlichen Beschränkungen in der Corona-Krise leidet.

Die Kursausschläge am deutschen Anleihemarkt hielten sich in engen Grenzen. Der Markt schaut auch auf die am Nachmittag anstehende Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für Oktober. Analysten rechnen mit einer fortgesetzten Erholung vom Corona-Einbruch, allerdings mit verlangsamtem Tempo. Immer noch sind viele Millionen Menschen arbeitslos, die vor der Virus-Krise einen Job hatten.

Die Deka-Experten sehen jedoch bereits schwierige Wintermonate auf den US-Arbeitsmarkt zukommen. Klawitter schließt angesichts der weiterhin stark steigenden Corona-Infektionen nicht aus, dass es im Dezember oder Januar erneut zu einer steigenden Arbeitslosigkeit kommen könnte.