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Deutsche Anleihen legen im frühen Handel zu

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Mittwoch im frühen Handel gestiegen. Der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> legte am Morgen um 0,15 Prozent auf 171,20 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel im Gegenzug auf minus 0,38 Prozent. Auch an anderen Anleihemärkten in Europa ging es mit den Renditen abwärts.

An den Finanzmärkten rückte zur Wochenmitte wieder die Unsicherheit rund um den Handelskonflikt zwischen den USA und China stärker in den Mittelpunkt und sorgte für Auftrieb bei den Festverzinslichen. US-Präsident Donald Trump hatte China am Vorabend mit höheren Strafzöllen gedroht, sollte es im Handelskonflikt beider Länder keine Einigung geben. "China wird einen Deal machen müssen, den ich mag", sagte Trump am Rande einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. "Wenn sie das nicht tun, dann war es das."

Am Abend könnten Aussagen der US-Notenbank Fed für neue Impulse am deutschen Rentenmarkt sorgen. Auf dem Programm steht das Protokoll der vergangenen Zinssitzung der amerikanischen Notenbank, von dem sich Anleger Hinweise auf die künftige Geldpolitik in den USA erhoffen. Zuletzt hatte die Fed nach drei Zinssenkungen im laufenden Jahr Signale für eine Zinspause geliefert.