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Deutsche Anleihen legen etwas zu

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Kurse deutsche Bundesanleihen haben am Mittwoch etwas zugelegt. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 stieg bis zum Mittag um 0,13 Prozent auf 137,23 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel auf 2,24 Prozent.

An den Finanzmärkten stehen die Zwischenwahlen in den USA im Mittelpunkt. Bei den sogenannten Midterms ist die prognostizierte Erfolgswelle der Republikaner nach ersten Ergebnissen wohl ausgeblieben. Insbesondere das Rennen um die Mehrheit im Senat, der zweiten Kammer des Kongresses, scheint sehr eng zu sein. Entscheidend könnte eine mögliche Stichwahl im Bundesstaat Georgia sein. Im Repräsentantenhaus sieht es nach einer knappen Mehrheit für die Republikaner aus, auch wenn dies noch nicht ganz sicher ist.

"Für die Demokraten ist die wahrscheinliche Verteidigung der Mehrheit im Senat ein wichtiger Erfolg", kommentierten die Volkswirte der Commerzbank. "Der Verlust der Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus dürfte die künftigen Haushaltsgesetze noch schwieriger machen, Präsident Biden wird wohl Zugeständnisse machen müssen, um die Finanzierung der Regierung sicherzustellen." Große Ausgabenprogramme dürfte es nach Einschätzung der Commerzbank-Experten nicht mehr geben.

In der Eurozone bleibt die hohe Inflation und die Geldpolitik der EZB im Fokus. Die Verbraucher in der Eurozone sehen laut einer Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) auf Sicht von drei Jahren weiterhin eine erhöhte Inflation. Im September lagen die Erwartungen für die Jahresrate wie im Vormonat bei 3,0 Prozent. Die EZB strebt auf mittlere Sicht eine Rate von zwei Prozent an. Zuletzt hatte die Inflation mit 10,7 Prozent einen Rekordwert erreicht. Zudem erwarten die Verbraucher eine stärkere Schrumpfung der Wirtschaftsleistung als bisher.