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Deutsche Anleihen legen etwas zu

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Dienstag etwas gestiegen. Bis zum Mittag legte der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 um 0,11 Prozent auf 136,09 Punkte zu. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen fiel im Gegenzug auf 2,27 Prozent.

Der Handel bewegte sich in ruhigen Bahnen. Schwache Erwartungen deutscher Finanzexperten gaben den Festverzinslichen keinen weiteren Auftrieb. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW sank im Mai stärker als erwartet. Zum ersten Mal seit Dezember liegt der ZEW-Indikator wieder im negativen Bereich.

"Die gestiegenen Zinsen, die noch immer hohen Inflationsraten und das sich international eintrübende konjunkturelle Umfeld sind für die deutsche Wirtschaft reines Gift", schreibt VP Bank-Chefvolkswirt Thomas Gitzel. Die jüngsten schwachen Konjunkturdaten aus China lieferten keine günstigen Vorzeichen für den deutschen Export.

An den Märkten ist auch die weitere Entwicklung im Schuldenstreit in den USA ein bestimmendes Thema. Im Laufe des Tages wird ein Treffen des Präsidenten Joe Biden mit hochrangigen Vertretern der Republikaner und Demokraten erwartet. Laut Finanzministerin Janet Yellen könnte der US-Regierung am 1. Juni das Geld ausgehen, sollte es keine Einigung auf eine Erhöhung der Schuldenobergrenze geben.

"Pessimistische Äußerungen des republikanischen Mehrheitsführers im Repräsentantenhaus, McCarthy, zu den Fortschritten bei den Verhandlungen über eine Anhebung der Schuldenobergrenze unterstreichen, dass das politische Pokerspiel zunächst weitergeht", kommentierten Analysten der Dekabank.