Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.002,02
    -263,66 (-1,44%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.839,14
    -96,36 (-1,95%)
     
  • Dow Jones 30

    38.589,16
    -57,94 (-0,15%)
     
  • Gold

    2.348,40
    +30,40 (+1,31%)
     
  • EUR/USD

    1,0709
    -0,0033 (-0,31%)
     
  • Bitcoin EUR

    61.736,25
    -834,69 (-1,33%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.401,60
    -16,28 (-1,15%)
     
  • Öl (Brent)

    78,49
    -0,13 (-0,17%)
     
  • MDAX

    25.719,43
    -355,68 (-1,36%)
     
  • TecDAX

    3.353,26
    -47,31 (-1,39%)
     
  • SDAX

    14.367,06
    -256,23 (-1,75%)
     
  • Nikkei 225

    38.814,56
    +94,09 (+0,24%)
     
  • FTSE 100

    8.146,86
    -16,81 (-0,21%)
     
  • CAC 40

    7.503,27
    -204,75 (-2,66%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.688,88
    +21,32 (+0,12%)
     

Deutsche Anleihen legen deutlich zu

FRANKFURT (dpa-AFX) -Deutsche Bundesanleihen haben am Dienstag im Kurs deutlich zugelegt. Bis zum Mittag stieg der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 um 0,62 Prozent auf 134,87 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel im Gegenzug kräftig auf 2,31 Prozent.

Marktteilnehmer nannten mehrere Gründe für die Entwicklung. Zum einen wurde auf die trübe Stimmung an den Aktienbörsen verwiesen. Zum anderen veröffentlichte die Europäische Zentralbank (EZB) am Vormittag neue Umfrageergebnisse, die auf deutlich rückläufige Inflationserwartungen unter Verbrauchern hindeuten. Darüber hinaus übten die fallenden Erdölpreise Druck auf die Zinserwartungen am Markt aus.

Daten aus der deutschen Industrie enttäuschten am Morgen. Der Auftragseingang ging im April erneut zurück. Auf einen kräftigen Rückgang im März folgte ein Rücksetzer um 0,4 Prozent. "Nach dem starken Einbruch im März entwickelten sich die Auftragseingänge auch am Anfang des zweiten Quartals insgesamt schwach", kommentierte das Bundeswirtschaftsministerium. Ökonom Ralph Solveen von der Commerzbank sprach von schwierigen Zeiten für die Industrie.