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Deutsche Anleihen legen zu

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen sind am Dienstag im Kurs gestiegen. Die trübere Stimmung an den Finanzmärkten ließ die Nachfrage nach sicheren Wertpapieren steigen. Am Mittag legte der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> um 0,17 Prozent auf 153,25 Punkte zu. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen fiel im Gegenzug auf rund ein Prozent.

Am Montag hatten die Renditen von Bundesanleihen zugelegt, besonders deutlich in den kürzeren Laufzeiten. Auslöser waren Äußerungen aus den Reihen der Europäischen Zentralbank (EZB) gewesen: Präsidentin Christine Lagarde hatte den erwarteten Straffungskurs der Zentralbank konkretisiert, indem sie für den Spätsommer ein Ende negativer Leitzinsen in Aussicht stellte.

Am Dienstag reagierten die Bundesanleihen nur kurzzeitig auf neue Äußerungen Lagardes. Die Französin sagte, die EZB gehe trotz Ukraine-Krieg derzeit nicht von einer Rezession im Euroraum aus. Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Gallhau sagte, größere Zinsschritte um 0,5 Prozentpunkte seien derzeit kein Konsens im EZB-Rat. In diesem Ausmaß haben andere Notenbanken, die überwiegend auch früher als die EZB auf die hohe Inflation reagiert haben, ihren Leitzins bereits angehoben.

Konjunkturdaten fielen eher unspektakulär aus. Die Unternehmensstimmung im Euroraum trübte sich im Mai zwar etwas ein, allerdings von höherem Niveau aus. Während die Industrie schon seit längerem unter den Verspannungen im Welthandel leidet, profitieren die Dienstleister von der entspannteren Corona-Lage.

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