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Deutsche Anleihen: Kursverluste zum Wochenstart

FRANKFURT (dpa-AFX) -Deutsche Bundesanleihen sind am Montag mit weiteren Kursverlusten in die Woche gestartet. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 fiel am Mittag um 0,25 Prozent auf 130,71 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf 2,54 Prozent. Das ist der höchste Stand seit November.

Der Militärschlag gegen den Iran vom Freitag, der Israel zugeschrieben wird, hat an den Finanzmärkten nur zeitweise eine Suche nach Sicherheit ausgelöst. "Um eine breit angelegte Attacke hat es sich nicht gehandelt, und die Marktreaktionen waren nur kurzlebig", heißt es in einem Kommentar der Landesbank Hessen-Thüringen. Das Risiko bleibe aber erhöht - und so könne es jederzeit zu einem Anstieg der Risikoaversion kommen, der die Rentenmärkte stützen würde, erklärten die Analysten.

Nach wie vor spielt die Geldpolitik eine entscheidende Rolle am Anleihemarkt. Während von der Europäischen Zentralbank (EZB) im Juni eine erste Zinssenkung erwartet wird, sind die Zinssenkungserwartungen an die US-Notenbank Fed zuletzt immer weiter zurückgenommen worden. Aktuell sind an den Märkten für das laufende Jahr noch nicht mal zwei Lockerungen vollständig eingepreist. Zu Jahresbeginn waren es noch sechs Reduzierungen gewesen. Hintergrund ist die hartnäckige Inflation in den USA.

Mit Blick auf relevante Wirtschaftsdaten fällt der Wochenstart ruhig aus. In der Eurozone stehen am Nachmittag Zahlen zur Verbraucherstimmung auf dem Programm, die an den Märkten aber meist nur zur Kenntnis genommen werden. Aus den USA werden keine entscheidenden Daten erwartet. Aus den Reihen der EZB meldet sich am frühen Abend Präsidentin Christine Lagarde zu Wort.