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Deutsche Anleihen: Kursverluste - Powell gibt keine Signale für Zinssenkung

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Dienstag gefallen. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 sank bis zum Nachmittag um 0,35 Prozent auf 130,81 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf 2,58 Prozent. Auch in den anderen Ländern der Eurozone legten die Renditen zu.

Die zurückhaltenden Aussagen des US-Notenbank-Vorsitzenden Jerome Powell bewegten den Markt kaum. Anleger hatten auf Hinweise gewartet, wann die Fed die Leitzinsen senken könnte. "Ich werde es heute vermeiden, Signale für unsere Zinspolitik zu geben", sagte Powell hingegen bei einer Anhörung vor dem US-Senat. Die jüngsten Inflationsdaten deuteten auf "bescheidene weitere Fortschritte" bei der Preisentwicklung hin. "Mehr gute Daten" würden das Vertrauen stärken, dass sich die Inflation nachhaltig dem Zielwert der US-Notenbank annähere, sagte Powell. Die Fed strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

"Der oberste US-Währungshüter lässt sich weiterhin nicht genau in die Karten schauen, wie lange die Fed noch am aktuellen Leitzinsniveau festzuhalten gedenkt", kommentierte Elmar Völker, Volkswirt bei der Landesbank Baden-Württemberg. Die Konjunkturaussichten hätten sich zuletzt eingetrübt. "Dessen ungeachtet kommt der nächste Fed-Zinsentscheid am 31. Juli zu früh für eine Zinswende", schreibt Völker. "Sofern sich die Indizien für eine merkliche Konjunkturabschwächung in den kommenden Wochen erhärten, wäre die Fed-Sitzung im September aus heutiger Sicht der passende Startpunkt für eine Phase der geldpolitischen Lockerung."