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Deutsche Anleihen: Kursverluste

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Montag gefallen. Bis zum Mittag sank der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> um 0,15 Prozent auf 170,89 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf minus 0,27 Prozent. Sie bewegt sich damit in der Nähe ihres Tiefs seit September.

Händler sprachen von einer Gegenbewegung nach den zuletzt deutlichen Kursgewinnen. Renditedruck kam zuletzt von der geldpolitischen Ausrichtung großer Notenbanken. Während die britische Zentralbank vergangene Woche auf eine an den Märkten erwartete Zinsanhebung verzichtet hatte, signalisierte die US-Notenbank Fed Geduld mit Blick auf höhere Leitzinsen.

Sehr weit von einer geldpolitischen Wende entfernt ist die Europäische Zentralbank (EZB). Dies machte Chefvolkswirt Philip Lane in einem Interview mit der spanischen Tageszeitung "El País" deutlich. Der Euroraum sei "noch lange nicht in einer Situation (...), in der wir die Ankäufe von Vermögenswerten beenden". "Es sollte kein Zweifel daran bestehen, dass wir dafür sorgen werden, dass Europa einen kräftigen Aufschwung erlebt und dass dieser Aufschwung nicht durch eine unnötige Verschärfung der Finanzierungskosten zum Entgleisen gebracht wird", sagte Lane.

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone bewegten den Anleihemarkt kaum. Der Sentix-Konjunkturindikator ist im November nach drei Rückgängen in Folge gestiegen. Analysten hatten dagegen mit einem Rückgang gerechnet. "Die konjunkturelle Abkühlung läuft langsam aus", kommentierte Sentix die Entwicklung.

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