Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.557,29
    -14,57 (-0,09%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.207,16
    -5,43 (-0,13%)
     
  • Dow Jones 30

    33.963,84
    -106,58 (-0,31%)
     
  • Gold

    1.944,90
    +5,30 (+0,27%)
     
  • EUR/USD

    1,0647
    -0,0015 (-0,14%)
     
  • Bitcoin EUR

    24.943,07
    +16,54 (+0,07%)
     
  • CMC Crypto 200

    565,87
    -2,18 (-0,38%)
     
  • Öl (Brent)

    90,33
    +0,70 (+0,78%)
     
  • MDAX

    26.536,25
    -39,18 (-0,15%)
     
  • TecDAX

    3.024,77
    +16,48 (+0,55%)
     
  • SDAX

    12.953,28
    -3,30 (-0,03%)
     
  • Nikkei 225

    32.402,41
    -168,62 (-0,52%)
     
  • FTSE 100

    7.683,91
    +5,29 (+0,07%)
     
  • CAC 40

    7.184,82
    -29,08 (-0,40%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.211,81
    -12,18 (-0,09%)
     

Deutsche Anleihen: Kursgewinne nach schwachen Konjunkturdaten

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Donnerstag nach schwachen Konjunkturdaten gestiegen. Bis zum Mittag kletterte der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 um 0,22 Prozent auf 130,81 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen fiel auf 2,62 Prozent.

Wirtschaftsdaten aus Deutschland enttäuschten am Morgen abermals. Die Gesamtproduktion der deutschen Industrie fiel im Juli gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent zurück. Analysten hatten im Schnitt lediglich einen halb so großen Rückgang erwartet. "Kein wirkliches Desaster, aber wieder eine Zahl, die das anhaltende Abbröckeln der Konjunktur unterstreicht", kommentierte Ökonom Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg. Die deutsche Industrie leidet seit längerem unter einer Vielzahl von Belastungen, darunter die schwache Weltwirtschaft.

Zudem wuchs die Wirtschaft in der Eurozone schwächer als gedacht. Im zweiten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt laut einer dritten Schätzung um lediglich 0,1 Prozent zum Vorquartal zu. Zuvor war noch ein Zuwachs von 0,3 Prozent ermittelt worden. Bereits in den beiden Vorquartalen war die wirtschaftliche Entwicklung der 20 Euro-Staaten schwach ausgefallen.

Am Nachmittag werden in den USA die wöchentlichen Zahlen vom Arbeitsmarkt erwartet. Zuletzt hatte sich eine leichte Abkühlung angedeutet, was der US-Zentralbank Fed ihren Inflationskampf etwas erleichtern würde.