Deutsche Märkte schließen in 5 Stunden 13 Minuten
  • DAX

    11.592,75
    -5,32 (-0,05%)
     
  • Euro Stoxx 50

    2.966,91
    +6,88 (+0,23%)
     
  • Dow Jones 30

    26.659,11
    +139,16 (+0,52%)
     
  • Gold

    1.874,90
    +6,90 (+0,37%)
     
  • EUR/USD

    1,1673
    -0,0005 (-0,05%)
     
  • BTC-EUR

    11.389,70
    +1,83 (+0,02%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,08
    +17,40 (+7,17%)
     
  • Öl (Brent)

    36,30
    +0,13 (+0,36%)
     
  • MDAX

    25.866,16
    +64,34 (+0,25%)
     
  • TecDAX

    2.834,68
    -0,42 (-0,01%)
     
  • SDAX

    11.602,43
    +62,81 (+0,54%)
     
  • Nikkei 225

    22.977,13
    -354,81 (-1,52%)
     
  • FTSE 100

    5.578,58
    -3,17 (-0,06%)
     
  • CAC 40

    4.592,34
    +22,67 (+0,50%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.185,59
    +180,72 (+1,64%)
     

Deutsche Anleihen: Kursgewinne - Hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Bundesanleihen haben am Donnerstag angesichts einer hohen Zahl von Neuinfektionen in Deutschland zugelegt. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> stieg bis zum Nachmittag um 0,29 Prozent auf 174,54 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf minus 0,53 Prozent.

Ein starker Anstieg der Corona-Neuinfektionen in Deutschland und anderen Ländern der Eurozone stützten die als sicher geltenden Anleihen etwas. In Deutschland war die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus über die Marke von 4000 binnen eines Tages gesprungen. Dies ist der höchste Wert seit April. Auch in Italien mehren sich die Anzeichen für eine zweite Infektionswelle. Neue Beschränkungen für die Wirtschaft könnten vor allem den besonders angeschlagenen Dienstleistungssektor treffen.

Eher enttäuschende Arbeitsmarktdaten aus den USA verunsicherten etwas. Dort sind die die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche weniger als erwartet zurückgegangen. In der Woche bis zum 3. Oktober stellten 840 000 Menschen erstmals einen Antrag, während Volkswirte lediglich mit 820 000 gerechnet hatten. Der aktuelle Wert ist aber der niedrigste seit Mitte März, als sich die Corona-Krise massiv verschärfte. In den Wochen vor der Corona-Krise waren nur zwischen 200 000 und 300 000 Anträgen pro Woche gestellt worden.

In den meisten Ländern der Eurozone gaben die Renditen merklich nach. In Griechenland fiel die Rendite zehnjähriger Anleihen bis auf 0,865 Prozent. Dies ist der niedrigste jemals erreichte Stand. Als sich die Corona-Krise im April zuspitzte, war die Rendite noch bis auf fast 2,5 Prozent gestiegen.