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Deutsche Anleihen geben vor US-Jobbericht leicht nach

FRANKFURT (dpa-AFX) -Deutsche Bundesanleihen haben am Freitag bis zum Mittag leicht nachgegeben. Am Markt wurde die etwas bessere Stimmung an den Aktienmärkten als Grund genannt. Sichere Anlagen waren daher etwas weniger gefragt. Zuletzt fiel der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 um 0,37 Prozent auf 136,26 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen stieg auf 2,56 Prozent.

Konjunkturdaten aus Deutschland enttäuschten die Erwartungen. Die Auftragseingänge der Industrie brachen im März zweistellig ein. Analysten wurden von der Entwicklung, die auch in den Details schwach ausfiel, überrascht. Da die Bestellungen im Januar und Februar anstiegen, ergibt sich für das gesamte erste Quartal ein leichtes Auftragswachstum knapp über Stagnation.

Das Bundeswirtschaftsministerium geht trotz der schwachen März-Zahlen von einer konjunkturellen Erholung im laufenden Jahr aus. Bankvolkswirte kommentierten weniger zuversichtlich. Der Reigen an schwachen Daten setze sich fort, sagte Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank. Experte Ralph Solveen von der Commerzbank erklärte: "Offensichtlich leidet die deutsche Industrie mehr und mehr unter den weltweiten Zinserhöhungen, die die Konjunktur zunehmend bremsen."

Am Nachmittag rücken an den Finanzmärkten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt in den Mittelpunkt. Die Entwicklung spielt eine große Rolle für die amerikanische Geldpolitik, da die Löhne aufgrund der niedrigen Arbeitslosigkeit relativ stark steigen. Für die US-Notenbank Fed bedeutet das in erster Linie ein zusätzliches Inflationsrisiko. Ein etwas schwächerer Arbeitsmarkt käme ihr daher nicht ungelegen, weil dies die Bekämpfung der hohen Inflation erleichtern würde.