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Deutsche Anleihen geben nach - Kursgewinne in Japan

FRANKFURT (dpa-AFX) -Deutsche Bundesanleihen haben am Donnerstag bis zum frühen Abend moderat nachgegeben. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 fiel zuletzt um 0,22 Prozent auf 133,68 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf 2,34 Prozent.

Der Handel am deutschen Rentenmarkt verlief zunächst ruhig und ohne entscheidende Impulse. Am Vormittag standen keine entscheidenden Konjunkturzahlen auf dem Programm, die für Kursbewegungen hätten sorgen können. Neue Zahlen vom US-Arbeitsmarkt fielen am Nachmittag robust aus und sprechen gegen rasche Zinssenkungen durch die Zentralbank Federal Reserve. An den Anleihemärkten fiel die Reaktion aber verhalten aus.

Die tschechische Notenbank reduzierte ihren Leitzins am Nachmittag deutlicher als erwartet, woraufhin die Kapitalmarktzinsen dort sanken. Der Leitzins fällt um 0,5 Prozentpunkte auf 6,25 Prozent, wohingegen Analysten mehrheitlich eine Reduzierung um 0,25 Punkte erwartet hatten. Die Wirtschaft in Tschechien schwächelt, die Inflation ging zuletzt zurück. Das gibt der Notenbank Spielraum für Lockerungen.

Kursgewinne verzeichneten japanische Staatsanleihen. Ausschlaggebend waren Äußerungen aus der japanischen Notenbank. Vizechef Shinichi Uchida sagte, dass es aus seiner Sicht selbst im Fall einer geldpolitischen Wende keine raschen und anhaltenden Zinsanhebungen geben werde. Die Frage, wann sich Japan von seiner extrem lockeren Geldpolitik verabschiedet, steht seit einigen Wochen im Fokus. Viele Analysten können sich eine erste Straffung in den kommenden Monaten vorstellen.