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Deutsche Anleihen geben deutlich nach

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen waren zu Wochenbeginn deutlich weniger gefragt. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung auf die starken Kursgewinne am Freitag. Der richtungsweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> fiel bis zum Montagmittag um 0,32 Prozent auf 171,91 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf minus 0,32 Prozent.

Nachdem am Freitag für viele Anleger Sicherheit Trumpf war, beruhigte sich die Lage zum Wochenstart. Der erste Schreck, der den Anlegern wegen der neu entdeckten Corona-Omikron-Variante in die Glieder gefahren war, scheint vorerst vorbei. "Nachrichten aus Südafrika, dass der Krankheitsverlauf mit der Omikron-Variante recht mild verläuft, sowie die recht kurze Anpassungszeit bei mRNA-Impfstoffen auf neue Virusvarianten sprechen gegen eine anhaltende Eskalation an den Märkten", kommentierte die Dekabank.

Im Handelsverlauf dürften Anlegern auch Konjunkturdaten in den Blick nehmen. Am frühen Nachmittag steht die erste Schätzung zur Entwicklung der deutschen Verbraucherpreise im November auf dem Programm. Am Markt wird damit gerechnet, dass die Inflationsrate auf 5,5 Prozent steigt. Am Vormittag versuchte die Europäische Zentralbank (EZB) Inflationssorgen zu dämpfen: Es sei davon auszugehen, dass im November der Höhepunkt der Inflationsentwicklung erreicht sei, sagte EZB-Direktorin Isabel Schnabel im ZDF-Morgenmagazin.

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