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Deutsche Anleihen weiter unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Montag weiter gesunken. Im Mittagshandel fiel der Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> um 0,10 Prozent auf 149,76 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen stieg im Gegenzug und betrug zuletzt 1,26 Prozent. Im Vormittagshandel kletterte die Renditen zeitweise über 1,28 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Mitte 2014.

Marktbeobachter verwiesen auf eine allgemein freundliche Marktstimmung im Feiertagshandel. Mit Kursgewinnen an den europäischen Aktienbörsen hat sich die Nachfrage nach vergleichsweise sicheren Anlagen wie Bundesanleihen abgeschwächt. Nachlassende Corona-Restriktionen in chinesischen Metropolen sorgten für mehr Risikofreude bei den Anlegern. Außerdem wurde am Markt auf verbesserte Konjunkturdaten aus China verwiesen.

Seit mehreren Handelstagen treibt die hohe Inflation und damit die Aussicht auf zeitnahe geldpolitische Straffungen, nun auch durch die Europäische Zentralbank (EZB), die Renditen von Bundesanleihen stark nach oben. So hatte die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen Ende Mai noch an der Marke von einem Prozent gelegen.

Die EZB dürfte auf ihrer Zinssitzung am Donnerstag die Einstellung ihrer Nettoanleihekäufe verkünden. Sie wird dann wohl eine Zinserhöhung auf ihrem darauffolgenden Treffen im Juli signalisieren. Spannend wird sein, welche Hinweise sie auf das künftige Vorgehen gibt. "Sie dürfte dabei andeuten, dass bei den nächsten Sitzungen mit Zinsschritten von jeweils 0,25 Prozentpunkten zu rechnen ist, die Entscheidungen im Zeitablauf aber in zunehmender Weise datenabhängig werden", erwarten die Experten der Dekabank.

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