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Deutsche Anleihen: Deutliche Kursverluste

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Freitag ihre Kursgewinne vom Vortag weitgehend abgegeben. Bis zum frühen Abend fiel der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> mit Fälligkeit im Dezember um 0,32 Prozent auf 171,89 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen stieg im Gegenzug auf minus 0,33 Prozent. Auch in anderen Euroländern legte die Renditen zu.

Am Vortag hatten die europäischen Rentenmärkte mit deutlichen Aufschlägen auf die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) reagiert, die Wertpapierkäufe aus dem Corona-Notprogramm Pepp nur "moderat" zu verlangsamen. Konkrete Zahlen nannte die EZB nicht, aber Analysten rechnen mit einer Verringerung des monatlichen Kauftempos von zuletzt etwa 80 Milliarden auf etwa 60 bis 70 Milliarden Euro. Das wäre in etwa so viel wie vor der Erhöhung im Frühjahr.

Uneinheitlich ausgefallene Daten zur Industrieproduktion in großen Volkswirtschaften der Eurozone bewegten die Anleihen kaum. In Frankreich stieg die Produktion im Juli etwas schwächer als erwartet, in Spanien ging sie überraschend zurück. In Italien legte sie hingegen unerwartet zu. Insgesamt wird die Industrieproduktion in der Eurozone immer noch durch Lieferengpässe bei Vorprodukten belastet.

Positiv wurde an den Märkten ein Telefongespräch zwischen US-Präsident Joe Biden und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping aufgenommen, wenngleich sich die Marktreaktionen in Grenzen hielten. Dennoch wurde registriert, dass es das erste Telefonat der beiden Staatschefs seit vielen Monaten war. Die USA und China liegen in vielen wirtschaftlichen und geopolitischen Fragen über Kreuz.

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