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Designierter Pentagon-Chef: China große Herausforderung für USA

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die USA müssen nach Ansicht des designierten Pentagon-Chefs Lloyd Austin in ihrer globalen Verteidigungsstrategie den Fokus auf Asien legen. "Ich sehe insbesondere China als eine große Herausforderung für das Ministerium", sagte Austin am Dienstag bei einer Anhörung im Verteidigungsausschuss des US-Senats. Er halte es in diesem Zusammenhang für "entscheidend", die Beziehungen zu Japan, Südkorea und Australien zu stärken. Sollte er als Verteidigungsminister vom Senat bestätigt werden, werde er die Region bei einer seiner ersten Reisen ansteuern.

Mit Blick auf den Iran sagte Austin, dass das Verhalten der Führung des Landes weiterhin destabilisierend sei. "Sollte der Iran jemals nukleare Fähigkeiten erlangen, wäre fast jedes Problem, mit dem wir in der Region zu tun haben, schwieriger zu bewältigen." Angesprochen auf eine großangelegte Cyberattacke auf amerikanische Regierungseinrichtungen, hinter der US-Behörden Russland vermuten, sagte Austin: "Sollte das der Fall sein, denke ich, sollte Russland zur Verantwortung gezogen werden."

Austin sagte zudem zu, konsequent gegen Probleme innerhalb des US-Militärs vorzugehen. "Ich werde hart dafür kämpfen, sexuelle Übergriffe auszumerzen und unsere Reihen von Rassisten und Extremisten zu befreien und ein Klima zu schaffen, in dem jeder, der geeignet und willens ist, die Möglichkeit hat, diesem Land in Würde zu dienen." Extremistische Ansichten wie die Ideologie der Vorherrschaft von Weißen (White Supremacy) hätten keinen Platz im Militär der Vereinigten Staaten.

Der Senat muss grünes Licht für die vom künftigen Präsidenten Joe Biden nominierten Mitglieder des künftigen Kabinetts geben. Austin wäre im Fall seiner Bestätigung der erste schwarze Verteidigungsminister des Landes. Weil seine aktive Zeit im Militär noch nicht lange genug zurückliegt, braucht der frühere Vier-Sterne-General eine Ausnahmegenehmigung durch den Kongress, um Minister zu werden.