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Der große Shopping-Guide für den Black Friday

Yahoo Shopping
·Lesedauer: 5 Min.

Am Freitag, den 27. November ist es so weit: Der Black Friday bringt für mindestens 24 Stunden in nahezu jedem erdenklichen Rahmen Rabatte auf diverse Produkte. 2020 könnte es das bisher größte Shopping-Fest werden. Wir haben den perfekten Guide für alle Sparfüchse, Schnäppchenjäger und solche, die es werden wollen.

Der Black Friday 2020 steigt am 27. November. (Bild: Getty Images)
Der Black Friday 2020 steigt am 27. November. (Bild: Getty Images)

Wir wollen uns an dieser Stelle nicht lange mit der Vorgeschichte des Black Friday aufhalten. Konzentrieren wir uns lieber auf das Wesentliche: Am 27. November gibt es kräftige Rabatte auf diverse Produkte bei fast allen Online-Shops und auch bei diversen lokalen Geschäften.

Wo gibt es Rabatte?

Das ist die zentrale Frage am Freitag. Die Antwort ist denkbar simpel: Eigentlich überall. Kaum ein Laden macht heutzutage nicht mehr beim Black Friday mit. Entsprechend breit ist die Produktpalette: 2019 gab es ebenso Rabatte auf Mietautos wie auch auf Herrenunterwäsche.

Wer also bestimmte Produkte oder Marken im Visier hat, sollte direkt die entsprechenden Shops ansteuern und kann sich sicher sein, auch entsprechende Angebote zu finden.

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Wie behalte ich den Überblick?

Wenn es wirklich überall Rabatte gibt, fällt es schnell schwer, den Überblick zu behalten. Die Werbeanzeigen werden sich wieder einen echten Kampf um die Aufmerksamkeit jedes einzelnen Surfers liefern, die Angebotsseiten sind teilweise kilometerlang.

Wie also den Überblick behalten? Das funktioniert sehr gut mit diversen Tagestickern, die den Black Friday in seiner Fülle begleiten. Auch bei Yahoo werden wir euch wieder mit einem ausführlichen Live-Angebot durch den Tag bringen.

Auf den Seiten selbst gelten die bewährten Mittel: Die Suchfunktion nutzen und sich nicht manuell Klick für Klick durch das enorme Angebot kämpfen. Die Filter- und insbesondere Sortierfunktion benutzen: Preis absteigend, Preis aufsteigend. Viele Läden bieten zudem auch Sortierung nach Höhe des Rabatts an.

Wer gezielt sucht und sparsam bleiben möchte, der kann sich im Vorhinein Gedanken machen und diese schriftlich festhalten. Was im Supermarkt mit der Einkaufsliste funktioniert, funktioniert auch beim Black Friday. “Geschenk für Mama, kleines Dankeschön für den Babysitter, neue Lesebrille, zwei Bücher für die Weihnachtszeit” - so bleibt alles im gewollten Rahmen.

Wie erkenne ich gute Angebote?

Das ist vielleicht die zentrale Frage am Black Friday: Wie attraktiv ist das Angebot wirklich? Eine Untersuchung von guenstiger.de hat 2016 herausgefunden, dass am Black Friday statistisch gesehen nur jedes zweite Angebot wirklich günstiger ist als der Jahresschnitt.

Viele Angebote, insbesondere im technischen Bereich, locken mit einer Rabattierung der UVP des Herstellers. Ein Beispiel: Der Laptop kostete UVP 699,99 Euro, wird am Black Friday als massiv reduziert für 499,99 Euro ausgeschrieben. Tatsächlich ist er aber schon 1,5 Jahre alt und die UVP war maximal für die ersten zwei, drei Monate ein guter Preis, danach fielen die tatsächlichen Summen schnell.

Deshalb empfiehlt sich ein Blick auf Vergleichsportal wie guenstiger.de, billiger.de oder auch Check24.de. Richtige Profis benutzen das Browser-Addon “The Camelizer” (zum Download hier für Chrome, Firefox, Safari, Opera und Edge), das einem blitzschnell per Klick die Preisentwicklung des ausgewählten Produkts bei Amazon sowie Drittanbietern in den letzten Monaten zeigt.

Weniger anfällig für “falsche” Angebote ist übrigens Kleidung: Viele Läden nutzen am Black Friday tatsächlich die Chance, ihre Lager auszuräumen und frei für neue Kollektionen zu machen.

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Wie groß ist die Konkurrenz im Kampf um Angebote?

Groß! Eine repräsentative Umfrage des Portals BlackFriday.de hat herausgefunden, dass etwa 77 Prozent der Befragten mindestens einen Kauf am Black Friday planen. Durchschnittlich wollen die Deutschen am 27. November zwischen 100 und 200 Euro investieren. Viele sind dann bereits auf der Suche nach Geschenken für Weihnachten.

Experten erwarten, dass der Black Friday 2020 nie dagewesene Dimensionen erreicht. Darauf deuten auch die Zahlen vom Singles Day 2020 hin: Der chinesische Online-Händler Alibaba erreichte bei dem vor allem asiatischen Shopping-Tag neue Fabelzahlen.

Es gilt also: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Früh aufstehen und ständig aktuell sein, ist Pflicht für alle Schnäppchenjäger. Wer es wirklich ernst meint, sollte gleich morgens die für sich attraktivsten Shops auf Angebote scannen und nicht zu lange zögern.

Aber aufgepasst, denn viele Shops staffeln ihre Angebote inzwischen, damit die Kunden mehrmals am Tag vorbeischauen. Wenn als die gewünschte Jeans morgens noch nicht heruntergesetzt verfügbar ist, lohnen sich Lesezeichen und eine Erinnerung auf dem Smartphone, um später nochmal reinzuschauen.

Wer sich nicht sofort entscheiden kann, kann Produkte meist für einige Zeit blockieren, indem er sie in den Einkaufswagen legt und noch nicht auscheckt. Das ist aber kein Versprechen für die Ewigkeit, viele Online-Shops räumen den virtuellen Einkaufswagen nach 20 oder mehr Minuten wieder leer.

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Geht Black Friday auch umweltfreundlich?

Der pure Konsum ist am Black Friday oft etwas, was uns Kopfzerbrechen bereitet. Wie verträgt sich das mit unserer geschädigten Umwelt, wie mit der aktuell wirtschaftlich schweren Lage? Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.

Das soll aber nicht heißen, dass es keine Möglichkeiten gibt, am Black Friday auch diese Punkte zu berücksichtigen. So bieten viele Online-Shops Möglichkeiten an, beim Checkout zu spenden. Ein lobenswertes Beispiel ist Amazon Smile: Hier kann der Käufer selbst aussuchen, an welche Organisation eine kleine Spende fließt.

Ebenfalls einen Blick wert ist die Verpackung und der Versand der gewählten Produkte. Viele Shops geben darüber inzwischen ausführliche Auskunft. Es gilt immer, dass so wenig Plastik wie möglich in der Verpackung verwendet werden sollte. Faustregel: Welcher Shop diesbezüglich nichts angibt, sorgt sich auch nicht um eine umweltfreundliche Verpackung.

Wer im Internet einkauft, verliert zudem schnell den Blick auf das Regionale. Dabei ist der Black Friday schon lange auch dort angekommen. Angebote gibt es auch bei deutschen Unternehmen direkt um die Ecke.