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Denke reich – werde reich: Wie dich deine Gedanken zu Reichtum zwingen

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

Wer reich werden möchte, der sollte über einige Dinge verfügen: Disziplin, um auch schwierige Phasen des Vermögensaufbaus zu meistern. Sowie einen Plan, der einem langfristig den Weg aufzeigt, mit welchen Mitteln man welche Ziele erreicht.

Aber auch die richtige Geisteshaltung, neudeutsch das richtige Mindset, sind wichtig, um sich selbst auf Reichtum, Sparsamkeit oder Disziplin zu programmieren. Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf drei wichtige Aspekte, wie man sein Mindset auf Reichtum programmieren kann. Inspiriert von erfolgreichen Menschen, die es bereits geschafft haben.

1) Denke in Problemen, die beseitigt werden müssen

Viele Menschen neigen dazu, ihre Unzufriedenheit an anderen auszulassen oder aber auf höhere Umstände zurückzuführen. Der eigene Job fasziniert sie eigentlich nicht. Sie haben zu wenig Zeit oder zu viel Arbeit. Oder auch zu wenig Freizeit, um sich sich selbst und dem eigenen Vermögensaufbau zu widmen. Oder auch zu wenig Geld, das sie sparen oder investieren können, was wiederum vielleicht zu wenig Rendite abwirft. Darüber klagen sie den lieben langen Tag. Und wälzen die „Schuld“ auf andere ab.

Wer reich werden möchte, sollte solche Dinge nicht akzeptieren oder einfach bloß den ganzen Tag darüber lamentieren, sondern sich eine andere Einstellung zulegen: All das sind im Endeffekt Probleme, die gelöst werden müssen.

Eine problemorientierte Vorgehensweise führt einerseits dazu, dass man eben nicht einfach bloß oberflächlich auf solche Aspekte blickt, sondern gleichzeitig auch lösungsorientiert denkt und sich seinem Schicksal nicht hingibt. Dabei wird man auf Wege stoßen, wie man Zeitnot, Geldknappheit, eine Minderrendite oder auch einen nicht zufriedenstellenden Job lösen kann.

Ein wichtiger Unterschied, bei dem man nicht den Status quo akzeptiert und der Erfolg von Misserfolg trennen kann. Wobei es nicht immer leichte Lösungswege sein müssen, die man findet. Aber auch Disziplin und Willenskraft gehören zum Reichwerden dazu.

2) Wisse den Wert der Zeit zu schätzen

Eine zweite selbst programmierte Erfolgsformel beim Vermögensaufbau hängt außerdem mit der Zeit selbst zusammen. Wer reich werden möchte oder bereits erfolgreich und vermögend ist, der wird vermutlich die Zeit sehr zu schätzen wissen. Ein Unterschied zu all denjenigen, die irgendwie einen Tag, eine Woche oder auch ein Jahr herumkriegen und sich dem Alltag ergeben.

Zeit ist dabei einerseits natürlich ein wichtiger Aspekt beim Vermögensaufbau, um den Zinseszinseffekt walten zu lassen. Allerdings ist das eine sehr passive Seite, bei der die Zeit wertgeschätzt wird. Es existiert auch noch ein anderer Blickwinkel, der Zeit an anderer Stelle in den Fokus stellt.

Wer reich werden möchte, der weiß seine Zeit anders zu schätzen. Häufig liest man darüber, dass erfolgreiche Menschen sehr fokussiert sind. Das bedeutet teilweise auch, dass sie sich Zeit erkaufen. Beispielsweise, indem sie andere, weniger wichtige Aufgaben outsourcen, um sich voll und ganz auf das konzentrieren zu können, was ihnen wichtig ist. Und was sie langfristig erfolgreicher machen wird.

Zeit kann einem dabei helfen, bessere Entscheidungen beim Investieren zu treffen. Oder auch sich konsequent weiterzubilden und am Ball zu bleiben, was künftige Trends angeht. Oder auch sein eigenes Vorhaben in die Tat umzusetzen. Zeit wertzuschätzen und hier kluge Entscheidungen mit den eigenen zeitlichen Ressourcen zu treffen, kann daher ebenfalls ein essenzieller Unterschied sein.

3) Kein negativer Blick auf das Geld

Zu guter Letzt, aber nicht weniger wichtig ist außerdem die eigene Perspektive entscheidend. Oder auch die eigene Einstellung zum Thema Reichtum und Geld. Selbst diejenigen, die eigentlich dem Geld hinterherjagen, haben eine schlechte Einstellung zum Geld. Reichtum ist für sie negativ konnotiert. Oder Geld mit Ängsten, Verlusten oder mühevollen Aufwendungen verbunden. Ein Ansatz, der womöglich auf Neid basiert. Oder schlechten Erfahrungen. Oder worauf auch immer.

Im Endeffekt sollten Reichtum und Geld allerdings etwas Positives sein. Oder zumindest etwas Neutrales. Geld ist dabei für viele erfolgreiche Menschen häufig bloß ein Werkzeug. Entweder, um sich Freiheit zu erkaufen. Oder aber, um ihre eigene Mission in die Tat umzusetzen, weitere Werte zu generieren, beziehungsweise um Dinge in eine richtige Bahn zu bewegen.

Wer hingegen von Neid geprägt ist, der übersieht viele Dinge. Gerade reiche, erfolgreiche Menschen sind schließlich nicht ohne Grund vermögend geworden. Wer in solchen Erfolgsgeschichten daher eher eine Inspiration sieht, der kann vom Reichtum anderer sogar etwas lernen, das einen selbst weiter voranbringen wird.

Denke reich, werde reich

Im Endeffekt hängt viel von unserem Reichtum daher von unserer inneren Einstellung ab. Wir können uns in gewisser Weise darauf programmieren, reich zu werden. Oder aber auch, den Status quo beizubehalten und immer neidisch, skeptisch, ängstlich oder in anderer Weise negativ und kontraproduktiv zu agieren. Es liegt einzig und alleine an dir. Wer das begreift, der ist jedoch schon ein ganz großes Stück vorangekommen.

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