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Delivery Hero bestätigt Investment in Gorillas

·Lesedauer: 2 Min.
Gorillas-Chef Kagan Sümer (l.) und Niklas Östberg von Delivery Hero arbeiten nun enger zusammen.
Gorillas-Chef Kagan Sümer (l.) und Niklas Östberg von Delivery Hero arbeiten nun enger zusammen.

Der börsennotierte Lieferdienst Delivery Hero hat sich beim Neu-Unicorn Gorillas eingekauft. Etwa 200 Millionen Euro hat Niklas Östberg für seine acht Prozent an dem 10-Minuten-Lieferdienst ausgegeben. Insgesamt habe Gorillas in der Runde knapp 860 Millionen Euro (knapp eine Milliarde Dollar) eingesammelt, heißt es in einer Mitteilung. Delivery Hero hat die Runde angeführt, neue Investoren wie die australische Investmentbank Macquarie Capital sind ebenfalls eingestiegen. Der Großteil des weiteren Kapital stammt jedoch von Altgesellschaftern: darunter der New Yorker Hedgefonds Coatue Management, DST Global, der chinesische Tech-Konzern Tencent und Gorillas Seed-Investor Atlantic Food Labs.

Bewertung von 2,6 Milliarden Euro

Im März ließ sich Gorillas mit über einer Milliarde Dollar zum Unicorn katapultieren. Seitdem arbeitet die Firma an dieser neuen Runde. Zuerst wollte sich das Unicorn mit fünf Milliarden Euro bewerten lassen. Im Laufe der Monate sank die Summe aber, Investoren wie Doordash entschieden sich gegen eine Beteiligung. Laut einer Mitteilung von Delivery Hero lag die Pre-Money-Bewertung nun bei umgerechnet 1,8 Milliarden Euro (2,1 Milliarden Dollar). Damit müsste die Post-Money-Bewertung rund 2,6 Milliarden Euro (3,1 Millarden Dollar) betragen.

Gerüchte über das Investment von Delivery Hero gibt es seit rund zwei Monaten. Das Manager Magazin berichtete zuerst über das Interesse von Delivery Hero. Der Lieferdienst hat im August selbst seinen Blitzlieferdienst Foodpanda nach Deutschland gebracht, mit dem er nicht nur Restaurantessen, sondern auch Einkäufe aus eigenen Warenlagern ausfährt – ein Konkurrent zum deutschen Pionier Gorillas. „Das Gorillas-Team hat eine herausragende Kundenorientierung, die zu den höchsten Kundenbindungsraten führt, die wir in der Branche gesehen haben“, begründet Östberg das Investment in den Wettbewerber. Gorillas habe in dem einen Jahr am Markt eine Run Rate von 300 Millionen Euro erwirtschaftet und verdopple seinen Umsatz monatlich, heißt es von Delivery Hero.

Wenige Minuten nachdem die Runde offiziell verkündet wurde, lud Gorillas-Gründer und CEO Kagan Sümer zu einem All-Hands-Meeting ein. Er soll erleichtert und gelöst gewirkt haben, sagen manche, die dabei waren. Die letzte Monate seien nicht immer leicht gewesen, aber er wolle sein Team auf das höhere Ziel von Gorillas einschwören: das ist Sümers Meinung nach „Freude in ihre Communities zu bringen“.

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