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DekaBank will angespannte Immobilien-Lage für Zukäufe nutzen

(Bloomberg) -- Die DekaBank, der Asset Manager der deutschen Sparkassen, will das schwierige Marktumfeld nutzen, um Immobilien günstiger zuzukaufen. Gerade bei Gewerbeobjekten sind die Preise stark gesunken. Retail-Investoren sorgen zugleich weiter für Zuflüsse in die Immobilienfonds der Deka..

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„Die aktuelle Marktphase bietet Chancen für antizyklische Investitionen. Unsere Fonds haben Liquidität und möchten das Jahr 2024 nutzen, um attraktive Immobilien günstiger zu kaufen“, sagte Matthias Danne, Asset-Management-Vorstand der Deka, am Donnerstag anlässlich der Vorlage von Jahreszahlen der Sparte Deka Immobilien.

Die Immobilienmärkte waren angesichts der stark gestiegenen Zinsen zuletzt in schwieriges Fahrwasser geraten. Finanzierungen sind teurer geworden, was auf Preise und Bewertungen drückt. Bei Büros kommt erschwerend der Trend zum Homeoffice hinzu. Das belastet zunehmend auch die Kreditgeber, wie die Deutsche Pfandbriefbank erst in dieser Woche gezeigt hat.

In Deutschland lagen die Preise für Gewerbeimmobilien zuletzt etwa 12% unter dem Höchststand vom zweiten Quartal 2022, zeigen Daten des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP).

Trotz der Marktverwerfungen verzeichneten bei der Deka die Offenen Immobilienfonds für Privatanleger im Jahr 2013 Nettomittelzuflüsse in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Dieser Trend setzt sich auch in diesem Jahr fort. In den ersten vier Wochen gab es Nettomittelzuflüsse in Höhe von 390 Millionen Euro. Davon entfielen 360 Millionen Euro auf die Wiederanlage von Ausschüttungen.

Das institutionelle Geschäft der Deka Immobilien verzeichnete 2023 hingegen Nettomittelabflüsse von 100 Millionen Euro. Das Immobilienvermögen lag Ende 2023 unverändert bei 50 Milliarden Euro.

Die Renditen bei den Retailfonds betrugen 2023 zwischen rund 2% und 3%. Für das Jahr 2024 erwartet die Deka Immobilien bei ihren großen, etablierten Offenen Immobilienfonds für Privatanleger ebenfalls Renditen in dieser Größenordnung, wie es am Donnerstag weiter hieß.

©2024 Bloomberg L.P.