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Warum defensive Aktien dich (vielleicht) auch nicht vor einem Crash schützen

·Lesedauer: 2 Min.

Sich selbst vor einem Crash zu schützen, das könnte für einige Investoren inzwischen eine wichtigere Aufgabe geworden sein. Häufig setzen Investoren dabei gerne auf defensive Aktien. Wobei das Kalkül dahinter insgesamt sehr plausibel zu sein scheint.

Trotzdem könnten dich womöglich auch defensive Aktien nicht vor einem Crash schützen. Sie besitzen zwar häufig stabile, zeitlose Geschäftsmodelle, die Renditen ermöglichen. Aber zumindest eine Baustelle, die Foolishe Investoren kennen sollten. Vielleicht gibt es keinen einfachen Weg, um dieses Schutzziel zu erreichen. Allerdings dennoch Möglichkeiten, wenn man gewisse Dinge kombiniert.

Warum defensive Aktien nicht vor einem Crash schützen

Wie gesagt: Defensive Aktien können dich in gewisser Weise vor einem Crash schützen. Zumindest operativ läuft es für gewöhnlich hinter der Aktie weiter. Eine erste wichtige Erkenntnis für Foolishe Investoren, die eben des Öfteren mal hinter die Aktie blicken.

Es gibt jedoch auch eine Kehrseite, die defensive Aktien besitzen. In der Regel ist nicht nur dir als Investor bewusst, wie es um die defensive Qualität einer Aktie bestellt ist. Das führt wiederum dazu, dass die fundamentale Bewertung vergleichsweise hoch ist.

Ein Grund für mich, warum nicht jede defensive Aktie dich vor einem Crash schützen kann. Auf einige könnte das zutreffen, dazu gleich etwas mehr. Eine teure Bewertung neigt jedoch gerade in einer volatilen Phase dazu, ebenfalls stark nachzugeben. Wenn es daher dein Ziel ist, dein Portfolio vor Volatilität zu schützen, so dürften zumindest teure defensive Aktien nicht das Mittel der Wahl sein, um einen Schutz zu erreichen.

Worauf man als Investor sonst noch achten sollte

Wenn defensive Aktien nicht vor einem Crash schützen, was kann man dann als Investor auswählen, um sich selbst ideal vorzubereiten? Eine hervorragende Frage. Allerdings bin ich überzeugt, dass man mit dieser Auswahl grundsätzlich gar nicht viel verkehrt gemacht hat.

Wer als Investor auf defensive Aktien mit einer günstigen Bewertung und idealerweise einer Sicherheitsmarge setzt, der könnte das Ziel erreichen. Es ist jedoch die Erkenntnis, dass nicht jede defensive Aktie automatisch einen Schutz ermöglicht, die wichtig ist. Beziehungsweise zumindest keine falschen Erwartungen bei einem Investor weckt, wenn es darum geht, sich für einen Crash zu schützen.

Qualität, defensive Klasse und zeitlose Geschäftsmodelle sind die eine Seite der Medaille. Allerdings können auch sie ein Risiko besitzen, wenn die fundamentale Bewertung einfach zu hoch ist. Das ist es, was Foolishe Investoren bei der Auswahl ihrer Schutzmechanismen definitiv beherzigen sollten.

Der Artikel Warum defensive Aktien dich (vielleicht) auch nicht vor einem Crash schützen ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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