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DBS-Teamärztin Hirschmüller warnt vor "ernsthaften gesundheitlichen Folgen" nach Corona-Infektion

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Teamärztin Anja Hirschmüller vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) warnt die Sportler davor, eine Corona-Infektion auf die leichte Schulter zu nehmen. "Es ist schon erkennbar, dass die Gefahr von ernsthaften gesundheitlichen Folgen deutlich größer ist als anfangs angenommen", sagte die Sportmedizinerin dem SID: "Bei Sportlern scheint trotz des meist milden Verlaufs der Infektion häufiger als erwartet das Herz betroffen zu sein."

Bei der Para-Tischtennisspielerin Juliane Wolf war zufällig im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie eine Herzmuskelentzündung festgestellt worden. Die Sorgen um ihre Gesundheit treibt die Behindertensportler um. "Es gibt viele Berichte von nachhaltigen Leistungseinbußen nach der Coronainfektion. Das betrifft in erster Linie die Lungenkapazität, aber auch andere Organsysteme", sagte Hirschmüller: "Die paralympischen Sportler, die besonders auf ihre Gesundheit achten, haben diesbezüglich mehr Ängste und Sorgen als olympische Athleten."

Deshalb gebe es beim DBS auch "klare Leitlinien, welche Testbatterien Leistungssportler durchlaufen müssen, bevor sie wieder voll ins Training einsteigen", so Hirschmüller. Den asymptomatischen Athleten zu erklären, dass sie "in der Quarantäne nicht maximal trainieren dürfen und erst eine sportmedizinische Untersuchung machen müssen, bevor sie zurückkommen dürfen, ist wirklich schwierig. Das erfordert viel Aufklärungsarbeit."