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Dax weiter im Minus

·Lesedauer: 1 Min.
Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland.
Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland.

Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat seine Vortagesgewinne größtenteils wieder abgegeben. Eine gekappte Umsatzprognose von Nike mit negativen Folgen für die deutschen Sportartikelhersteller und die weiterhin fragile Lage beim chinesischen Immobilienkonzern Evergrande mahnten die Anleger zur Vorsicht.

Gegen Mittag verbuchte der deutsche Leitindex ein Minus von 0,65 Prozent auf 15.542,67 Punkte, womit er auf Wochensicht derzeit aber noch auf einen Gewinn von 0,3 Prozent zusteuert. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte verlor am Freitag bislang 0,43 Prozent auf 35.329,31 Zähler. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50, verzeichnete einen Abschlag von 0,7 Prozent.

Das am Vormittag veröffentlichte Ifo-Geschäftsklima belastete den Dax nicht nachhaltig. Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer war gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte auf 98,8 Zähler gefallen. Es war der dritte Rückgang in Folge, was Experten für gewöhnlich als konjunkturellen Wendepunkt deuten.

Aktienseitig standen Sportartikelhersteller im Fokus nach den Geschäftszahlen und einer gesenkten Umsatzprognose von Nike. Lieferkettenunterbrechungen machen den Nordamerikanern zu schaffen. Am Freitag beeinflusste dies die Aktienkurse der Konkurrenz: Adidas und die inzwischen ebenfalls im Dax notierten Titel von Puma verloren 2,9 beziehungsweise 1,5 Prozent. Adidas waren mit diesem Wertverlust das Schlusslicht im Leitindex.

Bankenwerte waren europaweit fest. Im Dax lagen die Papiere der Deutschen Bank mit plus 0,5 Prozent in der Spitzengruppe, im MDax verteuerten sich Commerzbank um 1,6 Prozent. Immer mehr Notenbanken neigen dazu, sich etwas von ihrer extrem lockeren Geldpolitik zu verabschieden. Dies hilft den Einnahmen der Geldhäuser.

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