Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.873,97
    -32,70 (-0,24%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.602,41
    -15,94 (-0,44%)
     
  • Dow Jones 30

    30.996,98
    -179,03 (-0,57%)
     
  • Gold

    1.855,50
    -10,40 (-0,56%)
     
  • EUR/USD

    1,2174
    +0,0001 (+0,01%)
     
  • BTC-EUR

    26.156,19
    -674,82 (-2,52%)
     
  • CMC Crypto 200

    651,44
    +41,45 (+6,79%)
     
  • Öl (Brent)

    51,98
    -1,15 (-2,16%)
     
  • MDAX

    31.635,51
    -113,46 (-0,36%)
     
  • TecDAX

    3.370,58
    -9,30 (-0,28%)
     
  • SDAX

    15.595,24
    -60,49 (-0,39%)
     
  • Nikkei 225

    28.631,45
    -125,41 (-0,44%)
     
  • FTSE 100

    6.695,07
    -20,35 (-0,30%)
     
  • CAC 40

    5.559,57
    -31,22 (-0,56%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.543,06
    +12,15 (+0,09%)
     

Erneut leichte Gewinnmitnahmen im Dax

·Lesedauer: 3 Min.
Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland.
Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland.

Frankfurt/Main (dpa) - Eine Fortsetzung der jüngsten Rallye am deutschen Aktienmarkt ist auch am Donnerstag ausgeblieben. Wie bereits zur Wochenmitte nahmen Anleger Gewinne mit. Nicht zuletzt trug dazu auch der wieder erstarkte Euro bei.

Der Dax ging mit einem Abschlag von 0,45 Prozent auf 13.252,86 Punkte aus dem Handel. Der MDax der 60 mittelgroßen Werte legte zugleich um 0,15 Prozent auf 29.287,18 Zähler zu. Die Tendenz an den Börsen in Europa und den USA war uneinheitlich.

Die Nachrichten zu den Impfstoff-Entwicklungen seien inzwischen in den Kursen verarbeitet, womit «die positive Reaktion darauf zunächst einmal abgeschlossen ist», sagte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Gleichzeitig aber blieben die Corona-Infektionszahlen auf hohem Niveau. Außerdem könnten die Lockdowns in Europa noch bis ins Frühjahr andauern, während ein Anspringen der Nachfrage seitens der Unternehmen weiter auf sich warten lasse. Und nun «macht den europäischen Exporteuren auch noch ein immer stärkerer Euro auf der Gewinnseite zu schaffen».

Seit dem Überwinden der Marke von 1,20 Dollar kennt die Gemeinschaftswährung kein Halten mehr. Bei 1,2175 US-Dollar erreichte sie am späteren Nachmittag den höchsten Stand seit Frühjahr 2018. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,2151 (Mittwoch: 1,2066) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8230 (0,8287) Euro.

Zu den größten Verlierern im Dax zählten die Anteilscheine von Fresenius, die 1,3 Prozent verloren. Die Bank of America sieht inzwischen keine Kurstreiber mehr für die Papiere des Medizintechnikunternehmens und Krankenhausbetreibers und strich daher ihre Kaufempfehlung.

Unter die Dax-Spitzenwerte mischten sich bis Handelsschluss dagegen die Aktien der Deutschen Bank mit plus 2,3 Prozent. Spekulationen über verbesserte Investmentbanking-Aussichten gaben Auftrieb.

Die Papiere von Siemens Healthineers gehörten mit einem Aufschlag von 3,5 Prozent zu den besten Werten des MDax. Sie profitierten von Kaufempfehlungen der Bank of America und der Commerzbank. Das Kerngeschäft des Medizintechnikkonzerns sei gut in Form, hieß es von erstgenannter. Außerdem wachse die Zuversicht, Synergien aus der Übernahme von Varian zu schöpfen, einem Hersteller von Hard- und Software für die Strahlentherapie.

Ceconomy kletterten im SDax mit plus 4,9 Prozent auf den höchsten Stand seit Februar. Anleger setzen laut Händlern darauf, dass der Betreiber von Saturn und Mediamarkt vom Weihnachtsgeschäft profitiert, zumal beide Elektronikmärkte das Online-Geschäft forciert hätten.

Die Börsen in Europa und den USA entwickelten sich am Donnerstag uneinheitlich: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,12 Prozent auf 3517,10 Punkte. Ähnlich schloss auch der Pariser Leitindex Cac-40. In London wurden dagegen moderate Gewinne verzeichnet. In den USA legte der Dow Jones Industrial zuletzt um 0,5 Prozent zu und auch die technologielastigen Nasdaq-Börsen zeigten sich im Plus.

Am deutschen Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,53 Prozent am Vortag auf minus 0,54 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,10 Prozent auf 145,94 Punkte. Der Bund-Future rückte am frühen Abend um 0,23 Prozent auf 174,96 Punkte vor.