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Daten aus Israel zeigen: Wer gegen Corona geimpft ist, entwickelt seltener Long Covid

·Lesedauer: 2 Min.
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Wer vollständig gegen Corona geimpft ist, hat offenbar ein geringeres Risiko im Fall einer Durchbruchsinfektion Langzeitfolgen zu entwickeln. Dies zeigen vorläufige Studienergebnisse aus Israel.

Bereits im September 2021 hatte eine britische Studie ergeben, dass zwei Impfdosen das Risiko, an Long Covid zu erkranken, halbieren. Für die britische Studie wurden allerdings noch hauptsächlich Probanden, die sich mit der Alpha-Variante infiziert hatten, untersucht. Nun zeigen die Daten aus Israel, dass auch bei der Delta-Variante Geimpfte mit Durchbruchsinfektionen seltener unter Langzeitfolgen leiden. Die auf „Medrxiv“ als Preprint veröffentlichten Ergebnisse der Studie sind allerdings vorläufig, da sie noch nicht von unabhängigen Experten begutachtet worden sind.

Insgesamt hatten die Forscher um Michael Edelstein, Professor an der Bar-Ilan-Universität, 3000 Menschen befragt. Sie alle waren zwischen März 2020 und November 2021 auf Covid-19 getestet worden – jeder Dritte dabei positiv. Wie „Spektrum.de“ berichtet, erhoben die Forscher die von den Probanden angegebenen Symptome und glichen sie mit dem Impfstatus der Befragten ab.

Das Ergebnis: Vollständig mit Biontech/Pfizer geimpfte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die trotz ihrer Impfung an Covid-19 erkrankt waren, berichteten später zu 54 Prozent seltener von anhaltenden Kopfschmerzen – einem typischen Long Covid-Symptom. Außerdem gaben 64 Prozent seltener an, anhaltende Müdigkeit zu verspüren, und 68 Prozent klagten seltener über Muskelschmerzen als Corona-Infizierte, die nicht geimpft worden waren.

Wer jetzt noch einen Grund brauche, um sich impfen zu lassen, der habe nun einen, so Edelstein. Long Covid-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, Kurzatmigkeit, Gedächtnisschwund und Konzentrationsschwierigkeiten können schwerwiegend sein – und vor allem sind sie nicht selten: Etwa ein Drittel aller Corona-Infizierten mit Symptomen ist davon Untersuchungen zufolge betroffen.

Zwar schütze die Impfung vor allem, weil sie vor einer Infektion schützen könne. Aber auch bei einer Infektion trotz Impfung reduziert die Impfung laut „Spektrum.de“ die Zeitspanne, die das Virus ungehemmt im Körper agieren kann, und reduziere somit auch das Risiko für Langzeitfolgen. Die israelische Studie bestätigt diese Annahme, auch wenn, wie die Forscher betonten, noch weitere Untersuchungen dazu nötig seien.

mwolf

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