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Databricks: Zweite Milliarden-Investition in einem Jahr

·Lesedauer: 3 Min.
Ali Ghodsi, Mitgründer und CEO von Databricks.
Ali Ghodsi, Mitgründer und CEO von Databricks.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Databricks hat in einer Finanzierungsrunde 1,6 Milliarden US-Dollar gesammelt. Damit wird die Softwarefirma mit 38 Milliarden Dollar bewertet. Das ist ein Anstieg um zehn Milliarden Dollar seit Februar. Damals hatte Databricks eine Milliarde Dollar von namhaften Geldgebern wie Amazon, Alphabet und Salesforce eingesammelt.

Das 2013 gegründete Startup sitzt in San Francisco und verarbeitet „Big Data“. Mit der Software der Firma können Unternehmen beispielsweise große Datenmengen für Analysen aufbereiten. Das Unternehmen hat bis heute fast 3,6 Milliarden Dollar an Investitionen aufgebracht und ist auf dem besten Weg, im Jahr 2022 einen Umsatz von einer Milliarde Dollar oder mehr zu erzielen und im Jahresvergleich um 75 Prozent zu wachsen, wie es in einem Medienbericht des US-Senders CNBC heißt. [Mehr bei CNBC und The Information]

Auf Gründerszene: Der japanische Technologieinvestor Softbank möchte sein Portfolio um mehr KI-Firmen erweitern. Nach Gründerszene-Informationen beteiligt sich der Softbank Vision Fund II nun an dem Berliner Company Builder Merantix – einem sogenannten „AI Venture Studio“. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Der Investor Frank Thelen startet am Mittwoch seine ersten Fonds für Aktien und Kryptowährungen. Damit will er „den Venture-Capital-Gedanken und unsere Erfahrungen auf dem Feld breiteren Anlegerkreisen zugänglich machen“, wie er im Interview mit dem Handelsblatt sagte. [Mehr bei Handelsblatt]

Uber verkauft Anteile an mehreren Joint Ventures, die der US-amerikanische Fahrdienstleister an der russischen Firma Yandex hält. Die Deals sollen einen Umfang von einer Milliarde US-Dollar haben. Das in Moskau ansässige Unternehmen kauft Uber aus und erhält damit wieder die volle Kontrolle über den Lebensmittellieferdienst Yandex.Eats, den Lebensmittellieferdienst Yandex.Lavka und das Logistikunternehmen Yandex.Delivery. Uber hatte bisher jeweils 33,5 Prozent der Anteile an jedem der Unternehmen gehalten. [Mehr bei CNBC und The Information]

Google und Apple müssen ihre App-Stores in Südkorea für alternative Bezahlsysteme öffnen. Dies bedroht ihre lukrativen Provisionen für den digitalen Verkauf. Das Gesetz, das am Dienstag von der südkoreanischen Nationalversammlung verabschiedet wurde, ist das erste weltweit, das regelt, wie Apps auf den Plattformen der Firmen ihre digitalen Waren verkaufen. Südkorea grenzt damit die Übermacht der Techunternehmen deutlich ein. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Google bis 2030 mehr als eine Milliarde Euro in Deutschland investieren will. Das Geld soll in neue Rechenzentren sowie in eine Partnerschaft mit dem Energieversorger Engie fließen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Server ab Ende des Jahrzehnts vollständig mit erneuerbarem Strom laufen. [Mehr bei Handelsblatt, CNBC und Wall Street Journal]

Übernahmen: Prosus hat die indische Zahlungsplattform Billdesk übernommen. Das niederländische Techunternehmen, eine Tochter des südafrikanischen Naspers-Konzern, bezahlt 4,72 Milliarden US-Dollar, um von der schnell wachsenden indischen Volkswirtschaft zu profitieren. Die israelische Firma Playtika hat das Design-Entertainment-Unternehmen Reworks Oy für rund 600 Millionen US-Dollar erworben. Das in Helsinki ansässige Reworks entwickelt mobile Apps, die Lifestyle-Inhalte und Social Gaming kombinieren. [Mehr bei Wall Street Journal und Market Watch]

Investitionen: Das Londoner Startup Heroes hat 200 Millionen US-Dollar aufgebracht, um den Kauf und die Skalierung von Drittanbietern auf dem Amazon Marketplace zu verdoppeln. Gleichzeitig hat auch das britische Startup Olsam, das sowohl Verbraucher- als auch B2B-Händler bei Amazon aufkauft, eine Finanzierungsrunde über 165 Millionen Dollar bekannt gegeben. Checkr, eine Technologieplattform, die Arbeitgebern erlaubt, den Beschäftigungshintergrund von Bewerbern zu überprüfen, hat 250 Millionen US-Dollar aufgebracht und seine Bewertung von Anfang dieses Jahres mehr als verdoppelt. Das in San Francisco ansässige Unternehmen wird derzeit auf 4,6 Milliarden US-Dollar geschätzt. [Mehr bei Bloomberg, Techcrunch und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Nach einer Millionen-Investition war bei dem Zahnschienen-Startup Plusdental alles auf Wachstum ausgerichtet. Noch im Frühjahr stellten die Berliner sogar eine Milliardenbewertung in Aussicht. Doch nun entlässt die Firma plötzlich Dutzende. Was ist passiert? [Mehr bei Gründerszene+]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

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