Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    14.529,39
    +39,09 (+0,27%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.977,90
    -6,60 (-0,17%)
     
  • Dow Jones 30

    34.429,88
    +34,87 (+0,10%)
     
  • Gold

    1.797,30
    -3,80 (-0,21%)
     
  • EUR/USD

    1,0531
    +0,0002 (+0,02%)
     
  • BTC-EUR

    16.093,62
    -166,32 (-1,02%)
     
  • CMC Crypto 200

    404,33
    +2,91 (+0,72%)
     
  • Öl (Brent)

    80,34
    -0,88 (-1,08%)
     
  • MDAX

    26.183,85
    +229,14 (+0,88%)
     
  • TecDAX

    3.137,63
    +2,81 (+0,09%)
     
  • SDAX

    12.670,76
    +115,75 (+0,92%)
     
  • Nikkei 225

    27.777,90
    -448,18 (-1,59%)
     
  • FTSE 100

    7.556,23
    -2,26 (-0,03%)
     
  • CAC 40

    6.742,25
    -11,72 (-0,17%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.461,50
    -20,95 (-0,18%)
     

Darmstädter Merck will bei der Medikamentenentwicklung mehr Tempo machen

DARMSTADT (dpa-AFX) -Der Pharmakonzern Merck KGaA DE0006599905 will bei der Entwicklung neuer Medikamente schneller werden. Das Ziel sei eine Verdoppelung der Produktivität im Bereich Forschung & Entwicklung, wie der Darmstädter DaxDE0008469008-Konzern am Montag mitteilte. Das bedeutet, dass künftig durchschnittlich alle eineinhalb Jahre ein neues Produkt oder für ein bestehendes Medikament eine weitere Schlüsselindikation eingeführt werden soll. Dabei sollen auch Kooperationen mit anderen Unternehmen sowie Einlizenzierungen von Wirkstoffkandidaten Rückenwind liefern.

Zuletzt war das Pharmageschäft ein wichtiger Treiber. Insbesondere neue Medikamente gegen Krebs und Multiple Sklerose trieben die Umsätze im dritten Quartal an. Die Elektroniksparte der Merck KGaA gab dagegen ein gemischtes Bild ab. So legte das Halbleitergeschäft zu, während der Bereich rund um Flüssigkristalle für Displays schwächelte.

Die Merck-Aktien reagierten nicht auf die Nachrichten. Sie notierten am Montagmittag gut ein Prozent im Minus bei 174,10 Euro. Im laufenden Jahr haben sie damit fast ein Viertel ihres Wertes eingebüßt und damit deutlich mehr als der deutsche Leitindex Dax. Bei dem steht 2022 ein Minus von rund zehn Prozent auf dem Kurszettel.