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“Danke Polizei": Hashtag-Aktion auf Twitter geht nach hinten los

Antonia Wallner
·Freie Autorin
·Lesedauer: 3 Min.

Der dritte Samstag im September ist der sogenannte “Danke-Polizei-Tag“. Auf Twitter gab es dazu eine Hashtag-Kampagne, mit der die Bürger ihre Wertschätzung gegenüber den Beamten ausdrücken konnten. Doch die PR-Aktion verlief nicht ganz so wie geplant.

Police light on a parking civil car of the german police
Die Polizei fällt in letzter Zeit vermehrt durch negative Schlagzeilen auf. (Symbolbild: Getty Images)

Es gibt eine Menge sogenannter Aktionstage, die sich über das ganze Jahr verteilen: Da ist der Katzentag, der Weltfriedenstag, der Tag des Zebrastreifens und sogar der Weltkuscheltag, um nur einige zu nennen. Und seit 2014 ist am dritten Samstag im September der “Danke-Polizei-Tag“ – vom Initiator und Verein “Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ eigentlich gedacht als eine Hommage an die nicht immer ganz einfache Arbeit der Beamten.

Hashtag-Kampagne wird zur Sarkasmus-Welle

Mit dem Hashtag #DankePolizei sollten die Bürger auf Twitter einfach mal Danke sagen. Ein netter Gedanke, der aber leider nicht wirklich zu Ende gedacht wurde.

Denn die Polizei fiel in letzter Zeit vermehrt durch negative Schlagzeilen auf, etwa wegen Rassismus und mangelndem Datenschutz. Die eher negative Grundstimmung auf dem Portal ließ sich auch an einer Umfrage ablesen, die die deutsche Polizeigewerkschaft Berlin veröffentlichte:

Auf Twitter bekam der Hashtag von der Mehrheit der Nutzer jedenfalls einen ironischen Unterton. Sie “bedankten“ sich bei der Polizei nicht für gute Arbeit, sondern für die Verfehlungen, die Gewalt und andere Erfahrungen, die die Nutzer persönlich mit Polizisten erlebt haben:

Tempolimit: Bei welchem Notfall darf man schneller fahren als erlaubt?

Doch es gibt auch die andere Seite, die das Ganze neutral betrachtet oder wirklich ehrlich Danke sagen will:

VIDEO: Flucht vor Polizei mit Folgen